Zwischen Hitze, Erinnerung und dem, was unausgesprochen bleibt
Schon die ersten Seiten von Weißer Sommer haben mich sofort in eine ganz besondere Stimmung gezogen. Vor allem der Prolog, in dem das Haus selbst fast wie ein lebendiges Wesen wirkt, hat mich total fasziniert. Diese Perspektive ist ungewöhnlich und schafft direkt eine leicht unheimliche, gleichzeitig aber auch sehr intime Atmosphäre. Man spürt sofort: Dieser Ort hat Geschichte und irgendetwas liegt in der Luft.
Besonders gefallen hat mir die Sprache. Sie ist sehr bildhaft und sinnlich, ohne überladen zu wirken. Gerade die Beschreibungen, wie der Garten, das Licht am Pool oder später dieses „weiße“ Gefühl des Sommers, haben bei mir starke Bilder ausgelöst. Es fühlt sich alles sehr nah an, fast so, als würde man selbst dort stehen. Gleichzeitig schwingt die ganze Zeit eine gewisse Melancholie mit, die mich neugierig gemacht hat, was genau zwischen Alma und Théo passiert ist.
Die Dynamik zwischen den beiden fand ich direkt spannend. Auch Almas Gedankenwelt hat mich sehr abgeholt. Ihre Reflexionen über Zeit, über die eigenen Zwanziger und die Angst, etwas zu verpassen oder falsch zu entscheiden, fand ich sehr treffend und ehrlich. Das macht sie als Figur greifbar und menschlich. Man erkennt sich in vielen Momenten wieder, gerade in diesen leisen, unsicheren Gedanken.
Was mich besonders neugierig auf den weiteren Verlauf macht, ist diese Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit. Die Rückblicke, etwa zur Geschichte mit ihrem Großvater oder wie sie Théo kennengelernt hat, deuten an, dass ihre Beziehung von Anfang an eng mit bestimmten Erfahrungen und vielleicht auch Verlust verbunden ist.
Insgesamt hat mich die Leseprobe vor allem durch ihre Atmosphäre, die starke Sprache und die emotionale Tiefe überzeugt. Es ist kein lauter Einstieg, sondern eher ein stilles, intensives Hineinziehen in eine Geschichte, die sich langsam entfaltet und genau das hat mich gepackt. Ich würde das Buch sehr gerne weiterlesen, weil ich das Gefühl habe, dass noch viele Schichten unter der Oberfläche liegen, die es zu entdecken lohnt.
Besonders gefallen hat mir die Sprache. Sie ist sehr bildhaft und sinnlich, ohne überladen zu wirken. Gerade die Beschreibungen, wie der Garten, das Licht am Pool oder später dieses „weiße“ Gefühl des Sommers, haben bei mir starke Bilder ausgelöst. Es fühlt sich alles sehr nah an, fast so, als würde man selbst dort stehen. Gleichzeitig schwingt die ganze Zeit eine gewisse Melancholie mit, die mich neugierig gemacht hat, was genau zwischen Alma und Théo passiert ist.
Die Dynamik zwischen den beiden fand ich direkt spannend. Auch Almas Gedankenwelt hat mich sehr abgeholt. Ihre Reflexionen über Zeit, über die eigenen Zwanziger und die Angst, etwas zu verpassen oder falsch zu entscheiden, fand ich sehr treffend und ehrlich. Das macht sie als Figur greifbar und menschlich. Man erkennt sich in vielen Momenten wieder, gerade in diesen leisen, unsicheren Gedanken.
Was mich besonders neugierig auf den weiteren Verlauf macht, ist diese Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit. Die Rückblicke, etwa zur Geschichte mit ihrem Großvater oder wie sie Théo kennengelernt hat, deuten an, dass ihre Beziehung von Anfang an eng mit bestimmten Erfahrungen und vielleicht auch Verlust verbunden ist.
Insgesamt hat mich die Leseprobe vor allem durch ihre Atmosphäre, die starke Sprache und die emotionale Tiefe überzeugt. Es ist kein lauter Einstieg, sondern eher ein stilles, intensives Hineinziehen in eine Geschichte, die sich langsam entfaltet und genau das hat mich gepackt. Ich würde das Buch sehr gerne weiterlesen, weil ich das Gefühl habe, dass noch viele Schichten unter der Oberfläche liegen, die es zu entdecken lohnt.