Blieb hinter meinen Erwartungen zurück
„Weißer Sommer“ erzählt die traurig-schöne Geschichte von Alma und Théo, deren Liebe zwar groß ist, sich in den letzten Jahren zwischen Fernbeziehung, Studium und Selbstfindung etwas verloren hat. Ein entscheidender Sommer im französischen Ferienhaus steht bevor, der endlich Klarheit bringen soll, wohin es mit den beiden gehen kann und ob die Beziehung eine Zukunft hat.
Ich habe sehr auf Eva Pramschüfers Debüt hingefiebert und die Art wie sie die Geschichte rund um Alma und Théo aufbaut, hat mich vor allem zu Beginn gefesselt. Die Beziehung wird in zwei Zeitebenen erzählt: in der Gegenwart, im französischen Ferienhaus, wo die Distanz zwischen den beiden beinahe greifbar ist, und einige Jahre zuvor, als sie sich kennengelernt haben und wir uns langsam der Gegenwart annähern und erfahren, wie es zu dieser Entfremdung kommt. Ich mochte den Aufbau grundsätzlich gerne, finde nur die Wechsel zwischen den Zeitebenen nicht besonders gelungen. Diese kommen mitten im Kapitel ohne Vorwarnung und das hat meinen Lesefluss enorm gestört, da man sich nur schwer orientieren kann und erst irgendwann merkt, dass wieder ein Zeitwechsel stattgefunden hat. Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil wunderschön, poetisch und reich an Metaphern; schon dafür lohnt sich das Lesen dieses Romans! (Auch wenn eine weitere Lektoratsrunde nicht geschadet hätte; im Roman finden sich noch sehr viele grammatikalische wie auch inhaltliche Fehler.) Insgesamt daher 3,5 Sterne.
Ich habe sehr auf Eva Pramschüfers Debüt hingefiebert und die Art wie sie die Geschichte rund um Alma und Théo aufbaut, hat mich vor allem zu Beginn gefesselt. Die Beziehung wird in zwei Zeitebenen erzählt: in der Gegenwart, im französischen Ferienhaus, wo die Distanz zwischen den beiden beinahe greifbar ist, und einige Jahre zuvor, als sie sich kennengelernt haben und wir uns langsam der Gegenwart annähern und erfahren, wie es zu dieser Entfremdung kommt. Ich mochte den Aufbau grundsätzlich gerne, finde nur die Wechsel zwischen den Zeitebenen nicht besonders gelungen. Diese kommen mitten im Kapitel ohne Vorwarnung und das hat meinen Lesefluss enorm gestört, da man sich nur schwer orientieren kann und erst irgendwann merkt, dass wieder ein Zeitwechsel stattgefunden hat. Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil wunderschön, poetisch und reich an Metaphern; schon dafür lohnt sich das Lesen dieses Romans! (Auch wenn eine weitere Lektoratsrunde nicht geschadet hätte; im Roman finden sich noch sehr viele grammatikalische wie auch inhaltliche Fehler.) Insgesamt daher 3,5 Sterne.