Die Geschichte einer Liebe...

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sabrinak1985 Avatar

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...wunderschön erzählt. Liebe heißt nicht immer, dass alles hell und strahlend ist, sondern viel mehr auch, dass immer mal wieder dunkle Wolken und Gewitter aufziehen können - ob man damit klarkommt, wie man damit umgeht, dass sieht für jeden anders aus.

In "Weißer Sommer" erzählt Eva Pramschüfer die Liebesgeschichte von Alma und Theo. Es ist die erste große Liebe, doch wie viele Leser bestimmt schon erkennen mussten, erkennen es auch Alma und Theo, nicht ist wie es bleibt und auch die Liebe und die Gefühle zueinander ändern sich. Sie wollen sich noch einen Sommer nehmen um herauszufinden, wie es mit ihnen weitergehen soll. Gerade Alma ist in ihrer Art sehr freiheitsliebend, kreativ und will sich nicht verlieren oder zurücknehmen und auch Theo kann man sich klar vor Augen führen.

Wir erleben hier das Kennenlernen der beiden noch einmal neue, wie die ersten Gefühle aufkommen, die Liebe, aber eben auch die Veränderungen, dass sich voneinander weg entwickeln und man das Gefühl hat, dass die Gefühle verschwinden. Bücher wie dieses, sind glaube ich vor allem für viele Frauen wertvoll, die sich selbst in ähnlichen Situationen befinden und sich tagtäglich mit solchen Fragen beschäftigen. Bin ich überhaupt noch glücklich? Wo führt mich dieser Weg hin? Wie will ich sein? Liebe ich noch genug? Können wir unsere Beziehung retten oder macht es mehr Sinn zu gehen?

Sprachlich gefällt mir das Buch sehr gut. Es ist keine intensive Handlung, aber intensive Gedanken, Rückblenden und ein intensives Thema - ein Buch der leisen Töne, der Gefühle - ein Buch, dass uns auch Raum gibt zwischen den Zeilen zu lesen. Aufwühlend, emotional und tief!