Distanz oder Nähe?
"Weisser Sommer" ist der Debütroman von Eva Pramschüfer. Das Buch ist im Rowohlt Verlag erschienen. Ich wurde sofort von dem wunderschönen Cover angezogen, das für mich eine unglaubliche Ruhe und Zufriedenheit ausstrahlt.
Der Roman handelt von Alma und Théo, die sich mit Anfang 20 in Frankreich kennenlernen, als die Familie von Alma den Grabstein für den Großvater aussuchen will. Die beiden haben einen vollkommen unterschiedlichen familiären und auch finanziellen Hintergrund. Die Liebe der beiden entfacht und wird nach anfänglicher Nähe durch temporäre Distanz verändert. Werden Alma und Théo nachhaltig die Nähe beibehalten können, oder distanzieren sie sich weiter voneinander?
Mir gefällt in diesem Roman die bildliche Sprache. Die Geschichte wirkt durch detaillierte Beschreibungen, z.B. von Farben, lebendig. Ich habe oft einen Absatz 2 oder 3x gelesen, um alles aufzusaugen und mir genau vorzustellen.
Nicht so gut haben mir die Zeitsprünge gefallen. Manches Mal wusste ich gar nicht so genau, wo sich Alma und Théo gerade befinden - in der Gegenwart oder der Vergangenheit?
Neben den Hauptpersonen gibt es auch interessante Nebendarsteller. Hervorheben möchte ich hier Arthur, dessen Rolle mir sehr gut gefällt.
Viele Sätze sind so unglaublich schön, so dass ich viele Markierungen im Buch angebracht habe. " Er hatte gedacht, wie lebensverändernd, wie groß es war, jemanden zu haben,der einen liebte, den man selbst liebte...."(S.63)
In der Geschichte geht es auch viel um Kunst.Ich denke das Menschen, die künstlerisch interessiert sind, hier auch auf dieser Ebene auf ihre Kosten kommen.
Insgesamt finde ich den Roman sehr gelungen - eine leise Geschichte, die das persönliche bildliche Vorstellungsvermögen schön fordert.
Der Roman handelt von Alma und Théo, die sich mit Anfang 20 in Frankreich kennenlernen, als die Familie von Alma den Grabstein für den Großvater aussuchen will. Die beiden haben einen vollkommen unterschiedlichen familiären und auch finanziellen Hintergrund. Die Liebe der beiden entfacht und wird nach anfänglicher Nähe durch temporäre Distanz verändert. Werden Alma und Théo nachhaltig die Nähe beibehalten können, oder distanzieren sie sich weiter voneinander?
Mir gefällt in diesem Roman die bildliche Sprache. Die Geschichte wirkt durch detaillierte Beschreibungen, z.B. von Farben, lebendig. Ich habe oft einen Absatz 2 oder 3x gelesen, um alles aufzusaugen und mir genau vorzustellen.
Nicht so gut haben mir die Zeitsprünge gefallen. Manches Mal wusste ich gar nicht so genau, wo sich Alma und Théo gerade befinden - in der Gegenwart oder der Vergangenheit?
Neben den Hauptpersonen gibt es auch interessante Nebendarsteller. Hervorheben möchte ich hier Arthur, dessen Rolle mir sehr gut gefällt.
Viele Sätze sind so unglaublich schön, so dass ich viele Markierungen im Buch angebracht habe. " Er hatte gedacht, wie lebensverändernd, wie groß es war, jemanden zu haben,der einen liebte, den man selbst liebte...."(S.63)
In der Geschichte geht es auch viel um Kunst.Ich denke das Menschen, die künstlerisch interessiert sind, hier auch auf dieser Ebene auf ihre Kosten kommen.
Insgesamt finde ich den Roman sehr gelungen - eine leise Geschichte, die das persönliche bildliche Vorstellungsvermögen schön fordert.