Durchwachsen
Der Debütroman „Weißer Sommer“ von Eva Pramschüfers, hatte auf der eine Seite beim Lesen eine interessante Sprache, die eine atmosphärische Tiefe hervorruft, auf der anderen Seite haben mich die beiden Protagonisten Alma und Theo nicht immer überzeugen können. Sie verreisen gemeinsam an einen Ort mit Erinnerungen, um über ihre Beziehungen nachzudenken, sie zu retten oder eine Schlussstrich zu ziehen. Die Idee, den Protagonisten näher zu kommen, indem man ihre Denken und Handeln aufgrund von Rückblenden versteht, war nicht so ganz meins. Manchmal war die Handlung nicht ganz nachvollziehbar. Das Buchcover hatte mich optisch angesprochen, der Zusammenhang zum Roman lässt sich allerdings nicht ganz daraus erschließen. Fazit: Ein romantischer Roman der etwas anderen Art, mit atmosphärischer Sprache und Setting.