Ein intensives Debüt
WEISSER SOMMER
Eva Pramschüfer
ET: 17.04.26
Almas Großvater, der seine letzten Jahre in Südfrankreich verbracht hat, ist gestorben. Auf der Suche nach einem Grabstein begegnet sie Théo, einem jungen Steinmetzmeister, der im Betrieb seines Vaters arbeitet. Zwischen ihnen ist sofort etwas da – dieses Gefühl füreinander bestimmt zu sein.
Théos Mutter hat ihn und seinen Vater vor Jahren verlassen. Geblieben ist ein liebevoller Vater, bei dem er zu einem ruhigen, gewissenhaften und warmherzigen jungen Mann heranwächst. Alma dagegen kennt kein solches Zuhause. Ihr Vater, ein erfolgreicher Anwalt, ist kaum präsent, ihre Mutter kühl und distanziert. Es fehlt nicht an Geld, aber an Nähe.
Als Alma für ihr Journalistikstudium zurück nach München geht, bleibt ihnen nur das Telefon. Sie sprechen jeden Tag, halten fest an dem, was zwischen ihnen entstanden ist. Und doch wächst mit der Entfernung auch die Sehnsucht – und die leise Angst, sich zu verlieren.
Zwei Jahre später verbringen Alma und Théo einen weiteren gemeinsamen Sommer im Haus ihrer Eltern in Frankreich. Doch nichts ist mehr so unbeschwert wie damals. Entscheidungen, die sie getroffen haben, und die Zeit, die vergangen ist, haben Spuren hinterlassen. Zwischen ihnen ist etwas ins Wanken geraten. Und trotzdem ist da noch immer dieses Gefühl. Die Frage ist nur: Reicht es noch?
Ob sie es schaffen, die Risse zwischen ihnen zu schließen, müsst ihr selbst herausfinden.
Eva Pramschüfer erzählt diese Geschichte auf zwei Zeitebenen. Anfangs war ich kurz unsicher, wo ich mich gerade befinde, doch nachdem sich das gelegt hatte, konnte ich mich auf ihre wundervolle Sprache vollkommen einlassen. Sie schreibt ruhig, eindringlich und sehr nah an ihren Figuren. Eine Geschichte über zwei Menschen, die sich vielleicht genau dann begegneten, als es am wenigsten gepasst hat.
Fazit:
Ein intensives, gefühlvolles Debüt, das leise unter die Haut geht. Eine Liebesgeschichte, die anders ist und lange nachklingt.
4,5/5
Eva Pramschüfer
ET: 17.04.26
Almas Großvater, der seine letzten Jahre in Südfrankreich verbracht hat, ist gestorben. Auf der Suche nach einem Grabstein begegnet sie Théo, einem jungen Steinmetzmeister, der im Betrieb seines Vaters arbeitet. Zwischen ihnen ist sofort etwas da – dieses Gefühl füreinander bestimmt zu sein.
Théos Mutter hat ihn und seinen Vater vor Jahren verlassen. Geblieben ist ein liebevoller Vater, bei dem er zu einem ruhigen, gewissenhaften und warmherzigen jungen Mann heranwächst. Alma dagegen kennt kein solches Zuhause. Ihr Vater, ein erfolgreicher Anwalt, ist kaum präsent, ihre Mutter kühl und distanziert. Es fehlt nicht an Geld, aber an Nähe.
Als Alma für ihr Journalistikstudium zurück nach München geht, bleibt ihnen nur das Telefon. Sie sprechen jeden Tag, halten fest an dem, was zwischen ihnen entstanden ist. Und doch wächst mit der Entfernung auch die Sehnsucht – und die leise Angst, sich zu verlieren.
Zwei Jahre später verbringen Alma und Théo einen weiteren gemeinsamen Sommer im Haus ihrer Eltern in Frankreich. Doch nichts ist mehr so unbeschwert wie damals. Entscheidungen, die sie getroffen haben, und die Zeit, die vergangen ist, haben Spuren hinterlassen. Zwischen ihnen ist etwas ins Wanken geraten. Und trotzdem ist da noch immer dieses Gefühl. Die Frage ist nur: Reicht es noch?
Ob sie es schaffen, die Risse zwischen ihnen zu schließen, müsst ihr selbst herausfinden.
Eva Pramschüfer erzählt diese Geschichte auf zwei Zeitebenen. Anfangs war ich kurz unsicher, wo ich mich gerade befinde, doch nachdem sich das gelegt hatte, konnte ich mich auf ihre wundervolle Sprache vollkommen einlassen. Sie schreibt ruhig, eindringlich und sehr nah an ihren Figuren. Eine Geschichte über zwei Menschen, die sich vielleicht genau dann begegneten, als es am wenigsten gepasst hat.
Fazit:
Ein intensives, gefühlvolles Debüt, das leise unter die Haut geht. Eine Liebesgeschichte, die anders ist und lange nachklingt.
4,5/5