Ein Werk, welches nachwirkt!
Fazit: Der Leser taucht in einen sehr sensiblen und verletzlichen Roman ein, bei dem die Protagonisten ihre erste große Liebe gemeinsam erleben und ein letzter gemeinsamer Sommer in Frankreich entscheiden soll, um diese Liebe halten oder am Leben zerbrechen wird. Alma und Theó sind zwei ganz interessante Persönlichkeiten, die beide sehr viel Künstlergene in sich tragen, wobei es Alma zumindest familiär etwas leichter zu haben scheint, da ihre Familie aus anderen Verhältnissen kommt und sie ihre Freiheiten daher mehr ausleben kann ohne große Geldsorgen zu haben. Theó entscheidet sich oftmals für die Liebe, während Alma das Leben ein wenig mehr zu lieben scheint. Eine Geschichte, die sehr bewegend, tiefgründig und mit vielen Unsicherheiten gestaltet worden ist. Eine Handlung über den Gedanken, ob wir Menschen unsere Jugend besser leben sollten. Dieser Roman stimmt nachdenklich und wirkt definitiv nach. Für ein vollkommenes Lesegefühl war mir hier zu viel Rückschau, statt sich in der Gegenwart zu befinden. Und innerhalb der Gegenwart war mir dann nicht genug Tiefe vorhanden. Dennoch ließ sich das Werk gut lesen und ich bin gerne in die Geschichte eingetaucht. Ich mochte insbesondere die intensiven Gedanken der Protagonisten, die für mich alle stark gestaltet worden und nachvollziehbar sind.