Inniges Ringen um die Liebe

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Mit ihrem Roman Weisser Sommer stellt Eva Pramschüfer eine Frage in den Mittelpunkt, was kann unsere Liebe retten und wollen wir es überhaupt? Alma und Theo sind seit 4 Jahren ein Paar und was so verheißungsvoll begann, steht nun auf dem Prüfstein. Zurück im Sommerhaus von Almas Eltern in Frankreich, wo ihre Liebe nach dem Tod des Großvaters begann, wollen beide den Wasserstand der Beziehung ergründen und sehen, wohin ihre Zukunftsreise geht. Pramschüfer hat einen intensiven und mitreißenden Sprachstil und lässt die Leserin in die Gedankenwelten der beiden Protagonisten eintauchen. Und so recht, wird man zunächst nicht schlau aus den Beiden. Gute Gedanken, die das Gespräch weiterbringen würden, schluckt Alma runter und Theo ist sich und seiner Freundin gegenüber eher feindlich gesinnt und schiebt sie von sich.
Das sich der Titel durch Almas Sicht auf den Sommer ergibt, gefällt mir, wie der ganze Roman sehr gut. Eine Sommerlektüren-Empfehlung, wenngleich das Thema nicht seicht ist.