Konnte mich nicht wirklich überzeugen

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bücherverschlinger Avatar

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Alma und Theo sind schon länger ein Paar, allerdings stehen sie jetzt gerade an einem entscheidenden Wendepunkt in ihrer Beziehung: Mit Mitte Zwanzig fragen sich beide, wie es mit ihrem Leben und besonders mit ihnen als Paar weitergehen soll. Einerseits ist da noch Liebe zwischen ihnen beide, aber anderseits scheint ihre Beziehung am Ende zu sein. Nun stellt sich beiden die Frage, wie es weitergehen sollen. Ist eine Trennung wirklich die richtige Entscheidung oder lohnt es sich diese Krise zusammen durchzustehen, da noch viel zu viel Liebe vorhanden ist.

Um diese Fragen in Ruhe gemeinsam klären zu können, reisen sie zusammen noch mal nach Frankreich in das Sommerhaus vom Almas Eltern. Dort fing vor Jahren auch alles an.

Eva Pramschüfer erzählt in "Weißen Sommer" die Liebesgeschichte und die persönliche Weiterentwicklung von Alma und Theo vom Beginn bis zur Gegenwart. Auch wenn sie ein sehr schönen (ungewöhnlichen) Sprachstil hat, verliert sie sich zu oft und zu viel in der Vergangenheit. Dadurch kommt die Gegenwart und auch die finale Entscheidungsfindung für mich leider zu kurz. Vielleicht hätte dem Roman einige Seiten gut getan, wenn dadurch die Gegenwart stärker thematisiert wurden wäre.

Leider konnte mich das Buch daher nicht wirklich überzeugen, aber vielleicht waren meine Erwartungen nach dem Klappentext einfach falsch gewesen. Möglicherweise ist das so eine Art Buch, welches man "blind" (ohne die Erwartungen des Klappentextes) lesen sollte um sich besser darauf einlassen zu können.