leise & poetisch
Im Debütroman "Weißer Sommer" von Eva Pramschüfer begleiten wir Alma und Théo, die sich lieben und doch an einem Punkt angekommen sind, an dem ihre Beziehung zu zerbrechen droht. In einem letzten gemeinsamen Sommer ziehen sie sich in ein Haus in Frankreich zurück, um herauszufinden, ob ihre Liebe noch funktioniert oder ob Loslassen der ehrlichere Weg ist.
Besonders gefallen hat mir die Sprache: sehr poetisch, ruhig und gleichzeitig voller Inhalt. Ich habe mir viele Sätze während des Lesen markiert, auch die kleinen Alltagsbeobachtungen zwischen den Zeilen mochte ich sehr. Die Figuren sind speziell und waren dadurch nicht immer leicht zugänglich für mich. Ich konnte ihre Verhaltensweisen nicht immer vollständig nachvollziehen, was eine gewisse Distanz beim Lesen geschaffen hat.
Mit den unterschiedlichen Zeitebenen hatte ich stellenweise etwas zu kämpfen, da sie für mich teilweise ineinander verschwommen sind. Hier hätte ich mir an manchen Stellen mehr Klarheit und auch mehr Fokus auf das Geschehen im „Jetzt“ gewünscht. Die angesprochenen Themen hingegen– Liebe, Zweifel, Selbstfindung – dürften vielen, gerade in den Zwanzigern, sehr bekannt vorkommen. In diesen Momenten habe ich mich definitiv wiedergefunden.
Alles in allem ist „Weißer Sommer“ ein leiser Debütroman mit einer starken Sprache und viel Gefühl.
Besonders gefallen hat mir die Sprache: sehr poetisch, ruhig und gleichzeitig voller Inhalt. Ich habe mir viele Sätze während des Lesen markiert, auch die kleinen Alltagsbeobachtungen zwischen den Zeilen mochte ich sehr. Die Figuren sind speziell und waren dadurch nicht immer leicht zugänglich für mich. Ich konnte ihre Verhaltensweisen nicht immer vollständig nachvollziehen, was eine gewisse Distanz beim Lesen geschaffen hat.
Mit den unterschiedlichen Zeitebenen hatte ich stellenweise etwas zu kämpfen, da sie für mich teilweise ineinander verschwommen sind. Hier hätte ich mir an manchen Stellen mehr Klarheit und auch mehr Fokus auf das Geschehen im „Jetzt“ gewünscht. Die angesprochenen Themen hingegen– Liebe, Zweifel, Selbstfindung – dürften vielen, gerade in den Zwanzigern, sehr bekannt vorkommen. In diesen Momenten habe ich mich definitiv wiedergefunden.
Alles in allem ist „Weißer Sommer“ ein leiser Debütroman mit einer starken Sprache und viel Gefühl.