schmerzhafte leise Liebe
Der Roman Weißer Sommer zeichnet sich für mich vor allem durch seine leise, feinfühlige Sprache aus. Eva Pramschüfer gelingt es, ein intensives Mitgefühl zu erzeugen und die Hoffnung wachzuhalten, dass Alma und Theo wieder zueinanderfinden. Beim Lesen kommt man den Figuren sehr nah und versteht ihre Zweifel, Hoffnungen und inneren Konflikte gut.
Gleichzeitig hätte ich mir stellenweise noch mehr Zugänglichkeit zu den Protagonisten gewünscht. Obwohl ihre Gefühle nachvollziehbar sind, blieb ich als Leserin manchmal auf Distanz, hier hätte ich mir noch mehr emotionale Nähe erhofft.
Besonders interessant ist der Einsatz unterschiedlicher Zeitebenen: Einerseits wird das Kennenlernen von Alma und Theo erzählt, andererseits ihre gegenwärtige Situation im Ferienhaus. Diese Struktur sorgt für Spannung, da ich neugierig darauf war, mehr über ihre Beziehung und deren Entwicklung zu erfahren. Allerdings empfand ich die Übergänge zwischen den Zeitebenen nicht immer als gelungen, da ich mich oft orientieren musste und dies meinen Lesefluss gestört hat.
In gewisser Weise hat dieses Buch mein Herz gebrochen, aber auf eine tolle Art. Es stellt die Frage, ob Gefühle allein für eine Liebe ausreichen oder ob auch die Lebensumstände miteinander vereinbar sein müssen. Bei Theo und Alma scheint genau das Gegenteil der Fall zu sein: Unterschiedliche Länder, Lebensrealitäten und Zukunftsvorstellungen stehen ihrer Beziehung im Weg.
Gleichzeitig hätte ich mir stellenweise noch mehr Zugänglichkeit zu den Protagonisten gewünscht. Obwohl ihre Gefühle nachvollziehbar sind, blieb ich als Leserin manchmal auf Distanz, hier hätte ich mir noch mehr emotionale Nähe erhofft.
Besonders interessant ist der Einsatz unterschiedlicher Zeitebenen: Einerseits wird das Kennenlernen von Alma und Theo erzählt, andererseits ihre gegenwärtige Situation im Ferienhaus. Diese Struktur sorgt für Spannung, da ich neugierig darauf war, mehr über ihre Beziehung und deren Entwicklung zu erfahren. Allerdings empfand ich die Übergänge zwischen den Zeitebenen nicht immer als gelungen, da ich mich oft orientieren musste und dies meinen Lesefluss gestört hat.
In gewisser Weise hat dieses Buch mein Herz gebrochen, aber auf eine tolle Art. Es stellt die Frage, ob Gefühle allein für eine Liebe ausreichen oder ob auch die Lebensumstände miteinander vereinbar sein müssen. Bei Theo und Alma scheint genau das Gegenteil der Fall zu sein: Unterschiedliche Länder, Lebensrealitäten und Zukunftsvorstellungen stehen ihrer Beziehung im Weg.