Sommerroman mit Tiefe
Nach vielen Eindrücken auf Social Media hatte ich hohe Erwartungen an "Weißer Sommer" und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch fühlt sich wie ein typischer Sommerroman an, ist aber gleichzeitig viel tiefgründiger, als ich erwartet hatte. Im Mittelpunkt stehen Alma und Théo, die eigentlich perfekt zusammenpassen und sich trotzdem fragen, ob sie an ihrer Beziehung scheitern. Genau dieses „richtige Person, falscher Zeitpunkt“-Gefühl zieht sich durch die ganze Geschichte und macht sie so emotional.
Besonders gut gefallen hat mir, wie realistisch die Probleme der beiden dargestellt werden. Es geht nicht um riesige Dramen, sondern eher um die Unsicherheiten und Krisen, die viele Menschen in ihren Zwanzigern kennen: die Frage, wer man eigentlich sein will, wie viel Freiheit man braucht und ob Liebe allein manchmal einfach nicht reicht. Dadurch wirkt die Geschichte sehr ehrlich und nahbar.
Die Atmosphäre des Romans ist außerdem wunderschön. Das Haus in Frankreich, der Sommer, die langen Gespräche und die melancholische Stimmung machen das Buch total angenehm zu lesen. Gleichzeitig steckt aber immer eine gewisse Melancholie zwischen den Zeilen.
Auch der Schreibstil von Eva Pramschüfer hat mir gut gefallen. Er ist ruhig und feinfühlig, ohne zu kitschig zu werden. Manche Stellen haben sich fast wie Gedanken gelesen, die ich selbst in meinen Zwanzigern hatte.
Insgesamt fand ich das Buch sehr gelungen, vor allem als Coming-of-Age-Roman über Liebe, Selbstfindung und das Erwachsenwerden. Wer Geschichten über komplizierte Beziehungen, emotionale Sommer und das Chaos der Zwanziger mag, wird hier wahrscheinlich viel wiedererkennen. Für mich sind es 4,5 von 5 Sternen!
Besonders gut gefallen hat mir, wie realistisch die Probleme der beiden dargestellt werden. Es geht nicht um riesige Dramen, sondern eher um die Unsicherheiten und Krisen, die viele Menschen in ihren Zwanzigern kennen: die Frage, wer man eigentlich sein will, wie viel Freiheit man braucht und ob Liebe allein manchmal einfach nicht reicht. Dadurch wirkt die Geschichte sehr ehrlich und nahbar.
Die Atmosphäre des Romans ist außerdem wunderschön. Das Haus in Frankreich, der Sommer, die langen Gespräche und die melancholische Stimmung machen das Buch total angenehm zu lesen. Gleichzeitig steckt aber immer eine gewisse Melancholie zwischen den Zeilen.
Auch der Schreibstil von Eva Pramschüfer hat mir gut gefallen. Er ist ruhig und feinfühlig, ohne zu kitschig zu werden. Manche Stellen haben sich fast wie Gedanken gelesen, die ich selbst in meinen Zwanzigern hatte.
Insgesamt fand ich das Buch sehr gelungen, vor allem als Coming-of-Age-Roman über Liebe, Selbstfindung und das Erwachsenwerden. Wer Geschichten über komplizierte Beziehungen, emotionale Sommer und das Chaos der Zwanziger mag, wird hier wahrscheinlich viel wiedererkennen. Für mich sind es 4,5 von 5 Sternen!