Von Liebe, Kunst und Freiheit
Kann es den richtigen Menschen zur falschen Zeit geben und wenn ja, wie geht man damit um?
Der Großteil des Buches spielt in der Vergangenheit: Während sich Alma und Théo in der Gegenwart fragen, ob es eine gemeinsame Zukunft für sie gibt, blicken wir zurück auf die Geschichte ihrer Beziehung, vom ersten Treffen über die gemeinsame Wohnung bis hin zur langsamen Entfremdung.
In diesem Sinne mag der Klappentext etwas irreführend sein, da nur wenig in der Gegenwart passiert, allerdings hat mich dies nicht sonderlich gestört, da das Gesamtbild doch sehr stimmig war.
Die Geschichte hat einen merkwürdigen Sog, es kommt keine klassische Spannung auf, trotzdem habe ich eine Seite nach der anderen verschlungen.
Hierzu trägt der Schreibstil nicht unwesentlich bei: Die Sprache ist wunderschön poetisch, immer wieder werden künstlerische Bilder geschaffen, die mich sehr berührt haben.
Regelmäßig wird Kunst in verschiedenen Formen beschrieben und passend dazu wirkt auch dieser Text wie ein kleines Kunstwerk.
Trotz dessen erscheint es nicht unnatürlich oder zu sehr gewollt, eher natürlich und die Lesbarkeit wird nicht beeinträchtigt.
Ebenfalls hervorheben muss ich die Darstellung dieser Beziehung. Behandelt werden Themen wie Klassenunterschiede, der Konflikt zwischen Freiheitsliebe und dem Wunsch nach Geborgenheit, Zukunftswünsche und generelle kleine Herausforderungen des Alltags.
Eva Pramschüfer schafft es hierbei, beide Perspektiven authentisch darzustellen. Man kann beide Seiten verstehen und auch mit beiden Protagonisten mitfühlen und mitleiden. Immer wieder haben mich Textpassagen an Momente in meiner eigenen Beziehung erinnert, manchmal sogar einen neuen Blick darauf ermöglicht.
Dementsprechend hat mich das Buch emotional auch sehr mitnehmen können, mich aber auch regelmäßig reflektieren lassen.
Insgesamt ein berührender Roman über eine besondere Liebe, ruhig, poetisch und teils ungeschönt realistisch.
Der Großteil des Buches spielt in der Vergangenheit: Während sich Alma und Théo in der Gegenwart fragen, ob es eine gemeinsame Zukunft für sie gibt, blicken wir zurück auf die Geschichte ihrer Beziehung, vom ersten Treffen über die gemeinsame Wohnung bis hin zur langsamen Entfremdung.
In diesem Sinne mag der Klappentext etwas irreführend sein, da nur wenig in der Gegenwart passiert, allerdings hat mich dies nicht sonderlich gestört, da das Gesamtbild doch sehr stimmig war.
Die Geschichte hat einen merkwürdigen Sog, es kommt keine klassische Spannung auf, trotzdem habe ich eine Seite nach der anderen verschlungen.
Hierzu trägt der Schreibstil nicht unwesentlich bei: Die Sprache ist wunderschön poetisch, immer wieder werden künstlerische Bilder geschaffen, die mich sehr berührt haben.
Regelmäßig wird Kunst in verschiedenen Formen beschrieben und passend dazu wirkt auch dieser Text wie ein kleines Kunstwerk.
Trotz dessen erscheint es nicht unnatürlich oder zu sehr gewollt, eher natürlich und die Lesbarkeit wird nicht beeinträchtigt.
Ebenfalls hervorheben muss ich die Darstellung dieser Beziehung. Behandelt werden Themen wie Klassenunterschiede, der Konflikt zwischen Freiheitsliebe und dem Wunsch nach Geborgenheit, Zukunftswünsche und generelle kleine Herausforderungen des Alltags.
Eva Pramschüfer schafft es hierbei, beide Perspektiven authentisch darzustellen. Man kann beide Seiten verstehen und auch mit beiden Protagonisten mitfühlen und mitleiden. Immer wieder haben mich Textpassagen an Momente in meiner eigenen Beziehung erinnert, manchmal sogar einen neuen Blick darauf ermöglicht.
Dementsprechend hat mich das Buch emotional auch sehr mitnehmen können, mich aber auch regelmäßig reflektieren lassen.
Insgesamt ein berührender Roman über eine besondere Liebe, ruhig, poetisch und teils ungeschönt realistisch.