Konnte mich nicht überzeugen

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gisel Avatar

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Garret und Charlie sind befreundet seit ihrem Studium. Bei Charlies Hochzeit mit Cece soll Garret die Hochzeitsrede halten. Als Garret Cece kennenlernt, verändert sich etwas in ihm. Und diese Veränderung wird das ganze weitere Leben dieser drei Menschen bestimmen...

Die Geschichte spielt in Montana, wo Charlies Leben sich auf dem Familienwesen abspielt und wo auch Garret nach Abbruch seines Studiums einen Job gefunden hat. Es ist kurz vor der Hochzeit von Charlie und Cece, als die drei Menschen, die sich freundschaftlich zugetan sind, unversehens aus ihrem bisherigen Leben gerissen werden. Die Geschichte ist in mehreren kaleidoskopartigen Splittern geschrieben, wechselt immer wieder die Perspektive und springt in der Chronologie der Ereignisse hin und her. Nach und nach wird dabei klar, welche Veränderung wie in das Leben dieser drei Menschen hineingegriffen hat. Die Erzählung lässt sich dabei viel Zeit, verharrt manchmal auch in meinen Augen zu sehr an einem Fleck, stellt den Leser vor die Frage, was in der Zwischenzeit geschehen ist... Mit den Charakteren konnte ich mich nicht so ganz identifizieren; immer wieder schien es mir, als wenn das Geschehen zu nahe an sie heran ging, so dass ich nur Ausschnitte, nicht aber den ganzen Menschen erkennen konnte. Letztendlich überwog der Eindruck des Bedrückenden, der mich bis zum Schluss des Romans begleitete. Beeindruckt haben mich die Beschreibungen der Natur in Montana, das Setting hat mich begeistert.

Insgesamt kann ich den Hype um diesen Roman nicht nachvollziehen. Man kann das Buch lesen, aber wirklich empfehlen kann ich es nicht. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.