Akzeptanz

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pawlodar Avatar

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Wenn das Schicksal zuschlägt, kann man revoltieren oder es mit Gelassenheit hinnehmen. Der Leser ist zunächst versucht, entsetzt auf die vielen Verluste zu reagieren, die den Ich-Erzähler treffen: der Tod der Mutter, der Verlust der Freundin, das Damoklesschwert der Herzkrankheit, das auch tatsächlich niedersaust und ihn mit der Erfahrung von Herzstillstand, Koma, Gedächtnisverlust konfrontiert. Aber seltsam: der Darstellung seines neuen Lebens mangelt es gänzlich an Dramatik, kein Hadern, kein Aufbegehren. Vielmehr teilt der Leser sein Gefühl tiefer Dankbarkeit, kann nachvollziehen, welches Glück zwei vertraute Menschen schenken, Jakob und Granny, wieviel Geborgenheit der ruhige Ablauf des Lebens vermittelt, das in vertrauten Bahnen verläuft.