Alles wird gut
Der Debütroman von Patrick Charnley „Weiterleben“ wurde vom Dumont-Verlag als gebundenes Buch herausgegeben. Der bedruckte Einband zeigt die Steilküste Englands mit einem kleinen Cottage. Sehr passend zum Roman und stimmungsvoll. Ein Bändchen ist als Lesezeichen eingeheftet, was ich immer hilfreich finde.
Hauptfigur ist der junge Jago, der nach einem Herzstillstand mit Gehirnschädigung erst langsam wieder ins Leben finden muss. Sein einziger Verwandter, sein Onkel Jakob hat ihn zu sich auf eine kleine Farm in der Nähe von St. Ives aufgenommen.
Jago erzählt dem Leser vom einfachen Leben dort. Das ist so stimmungsvoll und elegant geschrieben – die berühmte Mutter des Schriftstellers, Helen Dunmore, hätte es nicht besser machen können. Man taucht ein in dieses Umfeld, ist Teil der täglichen Routinen und der einfachen Freuden. Spannung erhält diese Geschichte durch die Übergriffe des Nachbarn Sligo, der diese Idylle bedroht.
Patrick Charnley erlebte selbst einen Herzstillstand und so ist seine Figur des Jago absolut authentisch in ihren Gedanken und Handlungen. Aber auch die anderen Personen des Romans wirken echt und lebendig.
Mich hat das Buch gefesselt und begeistert. Es zeigt, dass die Reduzierung des Lebens auf das Wesentliche Lebensfreude bringen kann, die nicht auf Konsum und Selbstdarstellung basiert.
Ein wunderschönes, unsentimentales und dabei gefühlvolles Buch. Ich werde es sicher noch mehrmals lesen.
Hauptfigur ist der junge Jago, der nach einem Herzstillstand mit Gehirnschädigung erst langsam wieder ins Leben finden muss. Sein einziger Verwandter, sein Onkel Jakob hat ihn zu sich auf eine kleine Farm in der Nähe von St. Ives aufgenommen.
Jago erzählt dem Leser vom einfachen Leben dort. Das ist so stimmungsvoll und elegant geschrieben – die berühmte Mutter des Schriftstellers, Helen Dunmore, hätte es nicht besser machen können. Man taucht ein in dieses Umfeld, ist Teil der täglichen Routinen und der einfachen Freuden. Spannung erhält diese Geschichte durch die Übergriffe des Nachbarn Sligo, der diese Idylle bedroht.
Patrick Charnley erlebte selbst einen Herzstillstand und so ist seine Figur des Jago absolut authentisch in ihren Gedanken und Handlungen. Aber auch die anderen Personen des Romans wirken echt und lebendig.
Mich hat das Buch gefesselt und begeistert. Es zeigt, dass die Reduzierung des Lebens auf das Wesentliche Lebensfreude bringen kann, die nicht auf Konsum und Selbstdarstellung basiert.
Ein wunderschönes, unsentimentales und dabei gefühlvolles Buch. Ich werde es sicher noch mehrmals lesen.