eigenes Tempo
Patrick Charnleys Debütroman "Weiterleben" hat mich von Anfang an gefesselt. Und das nur aufgrund des Tempos. Es gibt so viele Pageturner-Thriller, bei denen auf jeder Seite etwas Neues passieren muss, da ansonsten die banale Geschichte langweilig wird. Ganz anders dieser Roman. Der Text lebt von seinem eigenen, entschleunigendem Tempo, was der Situation des Protagonisten (und des Autors) geschuldet ist. Nach einem 40-minütigen klinischen Tod ist das Leben des Protagonisten Jago nun anders, langsamer, aber deswegen noch lange nicht uninteressant.
Im Laufe des Textes entspinnt sich ein kleiner Kriminalroman, Jago als Detektiv entdeckt besondere Machenschaften. Das wichtige und schöne an dem Buch ist jedoch das Tempo. Das Buch wirkte auf mich als Leser entschleunigend und entspannte mich trotz des Inhaltes. Ich hätte mir alles ein wenig mehr ausführlicher gewünscht, ein wenig mehr Tiefgang. Die Lektüre war aber ein besonderes Erlebnis und ich hoffe, dass es vom Autor noch das ein oder andere Buch geben wird.
Im Laufe des Textes entspinnt sich ein kleiner Kriminalroman, Jago als Detektiv entdeckt besondere Machenschaften. Das wichtige und schöne an dem Buch ist jedoch das Tempo. Das Buch wirkte auf mich als Leser entschleunigend und entspannte mich trotz des Inhaltes. Ich hätte mir alles ein wenig mehr ausführlicher gewünscht, ein wenig mehr Tiefgang. Die Lektüre war aber ein besonderes Erlebnis und ich hoffe, dass es vom Autor noch das ein oder andere Buch geben wird.