Ein Buch wie eine warme Decke
Dieses Buch hat mich vom ersten Kapitel an abgeholt und nicht mehr losgelassen.
Der junge Jago Trevarno hat nach einem Herzstillstand eine Hirnschädigung davongetragen und zieht zu seinem Onkel auf einen kleinen Hof an der Küste Cornwalls. Dort will er eigentlich nur zur Ruhe kommen. Dann fällt ihm auf, dass der Nachbar Bill Sligo etwas im Schilde führt, und Jago beschließt, der Sache nachzugehen. Der Plot ist bewusst schlicht gehalten. Im Mittelpunkt steht Jago, der alles selbst erzählt.
Wunderschön finde ich, wie langsam dieses Buch erzählt ist und dass man trotzdem durch die Seiten fliegt. Das klingt wie ein Widerspruch, funktioniert aber. Und man fühlt mit Jago mit, obwohl er selbst Gefühle nach seinem Herzstillstand nur wie durch eine Nebelwand wahrnimmt. Man spürt die Liebe und Fürsorge seines Umfelds, besonders seines Onkels. Dass mich das so erwischt hat, ist für mich die größte Leistung des Buchs. Sprachlich ist es fantastisch geschrieben, und es hat mich sehr berührt.
Besonders eindrücklich ist das Buch auch weil der Autor Jagos Geschichte selbst ein Stück weit durchlebt hat. Charnley erlitt einen Herzstillstand und begann während seiner Genesung zu schreiben. Das merkt man dem Buch an, es klingt nicht erfunden, sondern durchlebt.
Ein absolutes Wohlfühlbuch, perfekt für ein schönes Wochenende. Decke, Tee, los.
Der junge Jago Trevarno hat nach einem Herzstillstand eine Hirnschädigung davongetragen und zieht zu seinem Onkel auf einen kleinen Hof an der Küste Cornwalls. Dort will er eigentlich nur zur Ruhe kommen. Dann fällt ihm auf, dass der Nachbar Bill Sligo etwas im Schilde führt, und Jago beschließt, der Sache nachzugehen. Der Plot ist bewusst schlicht gehalten. Im Mittelpunkt steht Jago, der alles selbst erzählt.
Wunderschön finde ich, wie langsam dieses Buch erzählt ist und dass man trotzdem durch die Seiten fliegt. Das klingt wie ein Widerspruch, funktioniert aber. Und man fühlt mit Jago mit, obwohl er selbst Gefühle nach seinem Herzstillstand nur wie durch eine Nebelwand wahrnimmt. Man spürt die Liebe und Fürsorge seines Umfelds, besonders seines Onkels. Dass mich das so erwischt hat, ist für mich die größte Leistung des Buchs. Sprachlich ist es fantastisch geschrieben, und es hat mich sehr berührt.
Besonders eindrücklich ist das Buch auch weil der Autor Jagos Geschichte selbst ein Stück weit durchlebt hat. Charnley erlitt einen Herzstillstand und begann während seiner Genesung zu schreiben. Das merkt man dem Buch an, es klingt nicht erfunden, sondern durchlebt.
Ein absolutes Wohlfühlbuch, perfekt für ein schönes Wochenende. Decke, Tee, los.