Ein leiser Roman über einen zweiten Anfang
"Weiterleben" erzählt die Geschichte von Jago, der nach einem Herzstillstand vierzig Minuten lang klinisch tot war. Er überlebt, aber danach ist nichts mehr wie vorher. Sein Kopf funktioniert anders, zu viele Eindrücke überfordern ihn und er muss erst lernen, mit seinem neuen Leben zurechtzukommen.
Jago zieht auf den abgelegenen Hof seines Onkels Jacob in Cornwall. Dort ist das Leben einfach und langsam. Es gibt kaum moderne Technik, dafür Tiere, körperliche Arbeit und einen Alltag, der sich nach der Natur richtet. Gerade diese Atmosphäre mochte ich sehr gerne. Beim Lesen merkt man richtig, wie Jago dort nach und nach wieder zur Ruhe kommt.
Besonders berührt hat mich, dass der Autor selbst einen Herzstillstand überlebt hat. Dadurch bekommt die Geschichte noch einmal eine ganz andere Bedeutung und Jagos Erfahrungen wirken sehr authentisch. Gleichzeitig wird das Thema nicht unnötig dramatisch erzählt.
Die Handlung ist insgesamt eher ruhig und man muss sich auf dieses langsame Tempo einlassen. Für mich hat es aber gut zur Geschichte gepasst. Der Konflikt mit Bill Sligo bringt später außerdem noch etwas mehr Spannung hinein.
Für mich ein berührendes Buch über einen Neuanfang, die kleinen Dinge im Leben und darüber, dass Weiterleben manchmal auch bedeutet, ein völlig neues Leben akzeptieren zu müssen.
Jago zieht auf den abgelegenen Hof seines Onkels Jacob in Cornwall. Dort ist das Leben einfach und langsam. Es gibt kaum moderne Technik, dafür Tiere, körperliche Arbeit und einen Alltag, der sich nach der Natur richtet. Gerade diese Atmosphäre mochte ich sehr gerne. Beim Lesen merkt man richtig, wie Jago dort nach und nach wieder zur Ruhe kommt.
Besonders berührt hat mich, dass der Autor selbst einen Herzstillstand überlebt hat. Dadurch bekommt die Geschichte noch einmal eine ganz andere Bedeutung und Jagos Erfahrungen wirken sehr authentisch. Gleichzeitig wird das Thema nicht unnötig dramatisch erzählt.
Die Handlung ist insgesamt eher ruhig und man muss sich auf dieses langsame Tempo einlassen. Für mich hat es aber gut zur Geschichte gepasst. Der Konflikt mit Bill Sligo bringt später außerdem noch etwas mehr Spannung hinein.
Für mich ein berührendes Buch über einen Neuanfang, die kleinen Dinge im Leben und darüber, dass Weiterleben manchmal auch bedeutet, ein völlig neues Leben akzeptieren zu müssen.