Der Neuanfang nach dem Stillstand
„Weiterleben“ von Patrick Charnley hat mich zunächst optisch angesprochen - Cover und Bindung sind ein Hingucker und das Haus auf der Klippe vor dem dunklen Meer passt perfekt zur ruhigen Atmosphäre der Geschichte.
Die Ausgangslage klang vielversprechend. Gleich zu Beginn erfahren wir, dass Jago - wie der Autor selbst - 40 Minuten lang klinisch tot war. Das sorgt sofort für ein beklemmendes Gefühl und wirft viele Fragen auf. Wer war Jago vor dem Herzstillstand? Wie sah sein Leben aus? Doch wirklich viele Antworten findet man im Laufe der Handlung nicht. Hier und da wird mal was angerissen aber zu einem ganzen Bild möchten sich die Stücke nicht zusammenfügen lassen.
Nach dem Herzstillstand begleiten wir Jago durch seinen neuen Alltag auf der Farm bei seinem Onkel, geprägt von Müdigkeit, Erschöpfung, Vergesslichkeit und Apathie. Die Geschichte profitiert hier vom ruhigen, entschleunigten Erzählstil. Der Schreibstil war für meinen Geschmack jedoch zu zäh und schlicht. Trotz der Kürze der Geschichte fiel es mir schwer, in einen guten Lesefluss zu kommen.
Zu den Figuren konnte ich leider keinerlei Zugang finden. Mir hat hier die emotionale Tiefe gefehlt, um Jagos Schicksal wirklich mitfühlen zu können.
Dennoch hat mir die Dynamik zwischen den Figuren - besonders Jago und seinem Onkel - gut gefallen.
Was mir aber am meisten fehlte, war der rote Faden. Ich wusste einfach nicht, was das Buch eigentlich sein will. Es wurden teilweise Story-Elemente eingebaut, nur um kurz darauf wieder fallen gelassen zu werden und im Sande zu verlaufen. Auch die Mischung der Genres hat für mich keinen Sinn ergeben. Die Geschichte startet als leiser Roman über einen Neuanfang und entwickelt sich am Ende zu einem Krimi, der wirkt wie aus einem Kinderbuch.
Alles in allen für mich leider ein Flop, der meine Erwartungen nicht erfüllen konnte.
Die Ausgangslage klang vielversprechend. Gleich zu Beginn erfahren wir, dass Jago - wie der Autor selbst - 40 Minuten lang klinisch tot war. Das sorgt sofort für ein beklemmendes Gefühl und wirft viele Fragen auf. Wer war Jago vor dem Herzstillstand? Wie sah sein Leben aus? Doch wirklich viele Antworten findet man im Laufe der Handlung nicht. Hier und da wird mal was angerissen aber zu einem ganzen Bild möchten sich die Stücke nicht zusammenfügen lassen.
Nach dem Herzstillstand begleiten wir Jago durch seinen neuen Alltag auf der Farm bei seinem Onkel, geprägt von Müdigkeit, Erschöpfung, Vergesslichkeit und Apathie. Die Geschichte profitiert hier vom ruhigen, entschleunigten Erzählstil. Der Schreibstil war für meinen Geschmack jedoch zu zäh und schlicht. Trotz der Kürze der Geschichte fiel es mir schwer, in einen guten Lesefluss zu kommen.
Zu den Figuren konnte ich leider keinerlei Zugang finden. Mir hat hier die emotionale Tiefe gefehlt, um Jagos Schicksal wirklich mitfühlen zu können.
Dennoch hat mir die Dynamik zwischen den Figuren - besonders Jago und seinem Onkel - gut gefallen.
Was mir aber am meisten fehlte, war der rote Faden. Ich wusste einfach nicht, was das Buch eigentlich sein will. Es wurden teilweise Story-Elemente eingebaut, nur um kurz darauf wieder fallen gelassen zu werden und im Sande zu verlaufen. Auch die Mischung der Genres hat für mich keinen Sinn ergeben. Die Geschichte startet als leiser Roman über einen Neuanfang und entwickelt sich am Ende zu einem Krimi, der wirkt wie aus einem Kinderbuch.
Alles in allen für mich leider ein Flop, der meine Erwartungen nicht erfüllen konnte.