Ganz besonders
„Weiterleben“ von Patrick Charnley ist ein ungewöhnlicher und sehr ruhiger Roman, der sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie es sich anfühlt, wenn das eigene Leben plötzlich eine völlig andere Richtung nimmt. Jago hat einen Herzstillstand überlebt und muss danach mit gesundheitlichen Einschränkungen zurechtkommen. Als er nach dem Tod seiner Mutter zu seinem Onkel Jacob nach Cornwall zieht, beginnt für ihn ein neuer Abschnitt.
Besonders gut gefallen hat mir die Beziehung zwischen Jago und seinem Onkel. Jacob ist ein sehr warmherziger und geduldiger Mensch, der seinen Neffen nicht unter Druck setzt. Stattdessen gibt er ihm die Möglichkeit, langsam wieder Vertrauen in sich selbst und seinen Alltag zu entwickeln. Gerade diese kleinen Schritte machen Jagos Geschichte glaubwürdig und berührend.
Auch die Atmosphäre des Romans hat mir sehr gefallen. Der Hof, die Tiere und die Landschaft Cornwalls bilden einen schönen Rahmen für die Handlung und vermitteln eine angenehme Ruhe. Das Erzähltempo ist bewusst langsam und passt dadurch sehr gut zu Jagos Situation. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass die Geschichte langweilig wird. Eine zusätzliche Ebene entsteht durch eine eher zurückhaltende Krimihandlung, in der Jago auf ungewöhnliche Vorgänge aufmerksam wird.
Erzählt wird aus Jagos Perspektive, wodurch seine Gedanken, Unsicherheiten und Fortschritte besonders greifbar werden. An einigen Stellen hätte ich mir zwar etwas mehr Tiefe und ausführlichere Entwicklungen gewünscht, insgesamt war die Lektüre für mich aber eine besondere Erfahrung. Ein stilles Buch, das zum Nachdenken über zweite Chancen, Lebensentwürfe und das eigene Glück anregt.
Besonders gut gefallen hat mir die Beziehung zwischen Jago und seinem Onkel. Jacob ist ein sehr warmherziger und geduldiger Mensch, der seinen Neffen nicht unter Druck setzt. Stattdessen gibt er ihm die Möglichkeit, langsam wieder Vertrauen in sich selbst und seinen Alltag zu entwickeln. Gerade diese kleinen Schritte machen Jagos Geschichte glaubwürdig und berührend.
Auch die Atmosphäre des Romans hat mir sehr gefallen. Der Hof, die Tiere und die Landschaft Cornwalls bilden einen schönen Rahmen für die Handlung und vermitteln eine angenehme Ruhe. Das Erzähltempo ist bewusst langsam und passt dadurch sehr gut zu Jagos Situation. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass die Geschichte langweilig wird. Eine zusätzliche Ebene entsteht durch eine eher zurückhaltende Krimihandlung, in der Jago auf ungewöhnliche Vorgänge aufmerksam wird.
Erzählt wird aus Jagos Perspektive, wodurch seine Gedanken, Unsicherheiten und Fortschritte besonders greifbar werden. An einigen Stellen hätte ich mir zwar etwas mehr Tiefe und ausführlichere Entwicklungen gewünscht, insgesamt war die Lektüre für mich aber eine besondere Erfahrung. Ein stilles Buch, das zum Nachdenken über zweite Chancen, Lebensentwürfe und das eigene Glück anregt.