Geschenktes Leben
Ich rezensiere das Buch "Weiterleben" von Patrick Charnley, erschienen am 11. August 2026 im DuMont Buchverlag mit insgesamt 288 Seiten. Das Buch ist der Debütroman des Autors und hat einige autobiographische Elemente. Denn der Protagonist Jago hatte einen Herzstillstand und war 40 Minuten lang klinisch tot. Hier lässt der Autor seine eigenen Erfahrungen in den ansonsten fiktiven Roman einfließen, denn ihn ereilte genau dieses Schicksal.
Und genau dieses Schicksal hat für mich, neben der Leseprobe, die ich sehr vielversprechend empfunden habe, den Ausschlag gegeben, dieses Buch unbedingt lesen zu wollen.
Im Buch wird die Geschichte Jagos erzählt, der nach seinem Herzstillstand bei seinem Onkel Jacob unterkommt. Jacob liebt das ursprüngliche Leben, wohnt in einem kleinen Cottage ohne Strom und technischen Besonderheiten. Die beiden arbeiten im Feld und verkaufen selbst hergestellte Marmeladen oder eigens geerntetes Gemüse und Obst im kleinen Ort. Alles ist ruhig und mit der Natur verbunden. Gerade diese Ruhe tut Jago gut, der seit seines Vorfalles mit einem anderen Leben zurechtkommen muss. Er hat das Fatigue-Syndrom, das Denken und seine Motorik ist anders geworden.
Allerdings gibt es einen Nachbarn, der alles andere als friedlich ist und die Idylle des Lebens von Jacob und Jago könnte zerstört werden.
Der Einstieg in den Roman hat mir unheimlich gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert, so dass ich mir schnell die Männer-WG und das gemeinsame, ruhige Leben der beiden vorstellen konnte. Die Protagonisten in dem Roman wirken sehr sympathisch. Vor meinem geistigen Auge habe ich Jacob und Jago Schach spielen und auf dem Feld arbeiten sehen.
Das Cover zum Buch finde ich persönlich sehr schön. Es zeigt einen blauen Himmel, ein Cottage am Meer, grüne Wiesen und Klippen, die steil zum Meer herabfallen.
Leider habe ich nach knapp der Hälfte des Buches gemerkt, dass die Story sehr vorhersehbar ist. Zum Ende hin wird die Geschichte noch einmal spannend, aber leider wird sie dadurch für mich nicht besonders.
Ich habe mir auch mehr erhofft, etwas über Jagos Krankengeschichte zu erfahren. Wie es war, sich wieder ins Leben zurück zu kämpfen. Welche Schwierigkeiten es gab und immer noch gibt. Das Buch hält sich hier sehr zurück. Jago kann sich an die Krankenhauszeit kaum erinnern, er hat das Fatigue-Syndrom, was ihn sehr beeinträchtigt. Er hat Apathie und immer großen Hunger. Der Autor ging in seinem Buch schon darauf ein, welche Auswirkungen der Vorfall bei ihm hat. Aber hier blieben die Aussagen nur faktisch. Mir persönlich war das zuwenig.
Ich wollte dieses Buch unheimlich gern mit 5 Sternen bewerten, denn es gibt viele schöne Textstellen und ich habe die Protagonisten schätzen gelernt. Es gibt eben eine "böse" Figur, alle anderen sind sympathisch. Das war mir zu sehr "Schema F".
Ich glaube, dass der Autor noch weitere Bücher schreiben wird und ich kann mir gut vorstellen, die Bücher von ihm zu lesen.
Ich empfehle dieses Buch allen, die gern einen netten, leichten Roman mit etwas Spannung suchen, ohne besonders komplizierte Vorgänge lesen zu wollen.
Ich bewerte dieses Buch mit 3 1/2 Sternen, mit Luft nach oben.
Und genau dieses Schicksal hat für mich, neben der Leseprobe, die ich sehr vielversprechend empfunden habe, den Ausschlag gegeben, dieses Buch unbedingt lesen zu wollen.
Im Buch wird die Geschichte Jagos erzählt, der nach seinem Herzstillstand bei seinem Onkel Jacob unterkommt. Jacob liebt das ursprüngliche Leben, wohnt in einem kleinen Cottage ohne Strom und technischen Besonderheiten. Die beiden arbeiten im Feld und verkaufen selbst hergestellte Marmeladen oder eigens geerntetes Gemüse und Obst im kleinen Ort. Alles ist ruhig und mit der Natur verbunden. Gerade diese Ruhe tut Jago gut, der seit seines Vorfalles mit einem anderen Leben zurechtkommen muss. Er hat das Fatigue-Syndrom, das Denken und seine Motorik ist anders geworden.
Allerdings gibt es einen Nachbarn, der alles andere als friedlich ist und die Idylle des Lebens von Jacob und Jago könnte zerstört werden.
Der Einstieg in den Roman hat mir unheimlich gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert, so dass ich mir schnell die Männer-WG und das gemeinsame, ruhige Leben der beiden vorstellen konnte. Die Protagonisten in dem Roman wirken sehr sympathisch. Vor meinem geistigen Auge habe ich Jacob und Jago Schach spielen und auf dem Feld arbeiten sehen.
Das Cover zum Buch finde ich persönlich sehr schön. Es zeigt einen blauen Himmel, ein Cottage am Meer, grüne Wiesen und Klippen, die steil zum Meer herabfallen.
Leider habe ich nach knapp der Hälfte des Buches gemerkt, dass die Story sehr vorhersehbar ist. Zum Ende hin wird die Geschichte noch einmal spannend, aber leider wird sie dadurch für mich nicht besonders.
Ich habe mir auch mehr erhofft, etwas über Jagos Krankengeschichte zu erfahren. Wie es war, sich wieder ins Leben zurück zu kämpfen. Welche Schwierigkeiten es gab und immer noch gibt. Das Buch hält sich hier sehr zurück. Jago kann sich an die Krankenhauszeit kaum erinnern, er hat das Fatigue-Syndrom, was ihn sehr beeinträchtigt. Er hat Apathie und immer großen Hunger. Der Autor ging in seinem Buch schon darauf ein, welche Auswirkungen der Vorfall bei ihm hat. Aber hier blieben die Aussagen nur faktisch. Mir persönlich war das zuwenig.
Ich wollte dieses Buch unheimlich gern mit 5 Sternen bewerten, denn es gibt viele schöne Textstellen und ich habe die Protagonisten schätzen gelernt. Es gibt eben eine "böse" Figur, alle anderen sind sympathisch. Das war mir zu sehr "Schema F".
Ich glaube, dass der Autor noch weitere Bücher schreiben wird und ich kann mir gut vorstellen, die Bücher von ihm zu lesen.
Ich empfehle dieses Buch allen, die gern einen netten, leichten Roman mit etwas Spannung suchen, ohne besonders komplizierte Vorgänge lesen zu wollen.
Ich bewerte dieses Buch mit 3 1/2 Sternen, mit Luft nach oben.