In der Ruhe zurück ins Leben
Weiterleben von Patrick Charnley erzählt die Geschichte des zwanzigjährigen Jago, der nach einem vierzigminütigen Herzstillstand mit bleibenden Hirnschäden weiterleben muss und sein bisheriges Leben komplett neu ordnen muss. Er zieht zu seinem Onkel auf einen Bauernhof, wo er ohne Druck und Erwartungen aufgenommen wird. Es ist also eine ungewöhnliche Lebensgeschichte, die sich kaum jemand wirlilich ausmalen will.
Die Handlung nimmt sich viel Zeit, den Hofalltag und die Umgebung zu schildern. Die Landschaft, die Arbeit, die Jahreszeiten, all das ist sehr ausführlich beschrieben und vermittelt ein starkes Gefühl für den Ort. Diese Ruhe passt zur Geschichte, weil Jago genau diese Umgebung braucht, um langsam wieder Fuß zu fassen. Trotz seiner Erschöpfung und der Vergesslichkeit findet er auf dem Hof eine Aufgabe und macht sich nützlich, was ihm sehr gut tut. Auch der Onkel, ein zurückhaltender, aber im Kern gutmütiger Mann, profitiert von der gemeinsamen Zeit, obwohl das viel Arbeit und Umstellung bedeutet.
Weniger überzeugt hat mich der Nebenstrang mit der Kriminalgeschichte. Er wirkt aufgesetzt und bringt wenig für die eigentliche Geschichte um Jago und seinen Onkel. Ich hätte lieber mehr Fokus auf die beiden Hauptfiguren gehabt.
Das Ende fand ich gelungen, weil es nichts glattbügelt und Fragen offen lässt, statt eine zu einfache Lösung zu bieten. Insgesamt ein Buch über einen einschneidenden Lebenswandel, das durch seine ruhige Erzählweise und die genaue Beobachtung des Alltags überzeugt, auch wenn nicht jeder Handlungsstrang notwendig gewesen wäre.
Die Handlung nimmt sich viel Zeit, den Hofalltag und die Umgebung zu schildern. Die Landschaft, die Arbeit, die Jahreszeiten, all das ist sehr ausführlich beschrieben und vermittelt ein starkes Gefühl für den Ort. Diese Ruhe passt zur Geschichte, weil Jago genau diese Umgebung braucht, um langsam wieder Fuß zu fassen. Trotz seiner Erschöpfung und der Vergesslichkeit findet er auf dem Hof eine Aufgabe und macht sich nützlich, was ihm sehr gut tut. Auch der Onkel, ein zurückhaltender, aber im Kern gutmütiger Mann, profitiert von der gemeinsamen Zeit, obwohl das viel Arbeit und Umstellung bedeutet.
Weniger überzeugt hat mich der Nebenstrang mit der Kriminalgeschichte. Er wirkt aufgesetzt und bringt wenig für die eigentliche Geschichte um Jago und seinen Onkel. Ich hätte lieber mehr Fokus auf die beiden Hauptfiguren gehabt.
Das Ende fand ich gelungen, weil es nichts glattbügelt und Fragen offen lässt, statt eine zu einfache Lösung zu bieten. Insgesamt ein Buch über einen einschneidenden Lebenswandel, das durch seine ruhige Erzählweise und die genaue Beobachtung des Alltags überzeugt, auch wenn nicht jeder Handlungsstrang notwendig gewesen wäre.