Jacobs Hof
Klinisch Tod. Damit musste Erzähler Jago in „Weiterleben“ umgehen. Wie er bei seinen Onkel Jacob neu anfängt und welche Herausforderungen warten ist Teil des Buches.
Jago galt für vierzig Minuten als klinisch Tod. Nun regeneriert er sich auf dem Bauernhof seines Onkels in Cornwall. Zwischen Kühen, Pferden, Fohlen und Farmarbeit kommt es dabei zu Auseinandersetzungen mit einem Schurken…
Der Roman ist sehr ruhig und bildhaft erzählt. Statt Hektik oder Unsicherheit schildert Jago die landschaftlichen Eindrücke, die Besuche bei einer alten Dame oder die alltäglichen Arbeiten auf den Hof. Dabei folgt er den Rhythmus der Arbeit und berichtet stets davon, was mit den eigenen Händen erreicht wird. Dieser ruhige Erzählstil vermittelt mir ein gutes Bild des Lebens auf dem Hof.
Dazu passt Jagos Charakter. Hat er vor seinen Hirnschlag in der hektischen Stadt gelebt, kommt er nun zur Ruhe und nimmt sich Zeit zum reflektieren. Er kommt als bodenständig und bedacht rüber, aber auch als jemand, der vieles neu lernen muss und sehr reflektiert damit umgeht.
Die nötige Spannung gelingt dem Autor durch den Konflikt mit Bill Sligo, der quasi ordentlich Zündstoff mitbringt. Obgleich die Spannung ein wenig überspitzt dargestellt ist, gefällt mir der eskalierende Konflikt im sonst ruhigen Roman sehr gut, da hier die Grenzen der Idylle deutlich werden.
Ich bin als Cornwall Fan rundum zufrieden und habe diesen Roman sehr gerne gelesen. Daher gebe ich persönlich fünf Sterne.
Jago galt für vierzig Minuten als klinisch Tod. Nun regeneriert er sich auf dem Bauernhof seines Onkels in Cornwall. Zwischen Kühen, Pferden, Fohlen und Farmarbeit kommt es dabei zu Auseinandersetzungen mit einem Schurken…
Der Roman ist sehr ruhig und bildhaft erzählt. Statt Hektik oder Unsicherheit schildert Jago die landschaftlichen Eindrücke, die Besuche bei einer alten Dame oder die alltäglichen Arbeiten auf den Hof. Dabei folgt er den Rhythmus der Arbeit und berichtet stets davon, was mit den eigenen Händen erreicht wird. Dieser ruhige Erzählstil vermittelt mir ein gutes Bild des Lebens auf dem Hof.
Dazu passt Jagos Charakter. Hat er vor seinen Hirnschlag in der hektischen Stadt gelebt, kommt er nun zur Ruhe und nimmt sich Zeit zum reflektieren. Er kommt als bodenständig und bedacht rüber, aber auch als jemand, der vieles neu lernen muss und sehr reflektiert damit umgeht.
Die nötige Spannung gelingt dem Autor durch den Konflikt mit Bill Sligo, der quasi ordentlich Zündstoff mitbringt. Obgleich die Spannung ein wenig überspitzt dargestellt ist, gefällt mir der eskalierende Konflikt im sonst ruhigen Roman sehr gut, da hier die Grenzen der Idylle deutlich werden.
Ich bin als Cornwall Fan rundum zufrieden und habe diesen Roman sehr gerne gelesen. Daher gebe ich persönlich fünf Sterne.