Mäßig interessant

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beme65 Avatar

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Die Grundidee dieses Romans fand ich interessant und spannend und daher hatte ich ziemlich hohe Erwartungen an dieses Buch. Diese wurden nur teilweise erfüllt. Zunächst gelang ein guter Einstieg in die Gefühlswelt eines Hirngeschädigten, der nach Herzstillstand wieder ins Leben zurückfinden musste. Die Geschichte plätschert so vor sich hin, wie die Tage des Erzählers. Wenig aufregende Ereignisse, alles im langsamen Tempo, sodass der geschädigte Geist alles verarbeiten kann. Leider gibt es im Verlauf des Romans aber keine Entwicklung und als der "Bösewicht" erscheint und die Idylle bedroht, wirkt das Ganze ein wenig an den Haaren herbeigezogen und in allen Belangen übertrieben. Insgesamt würde ich das Buch als seichte Sommerlektüre bezeichnen, die man gut zwischendurch in der Hägematte lesen kann. Nichts, was man unbedingt weiterempfehlen möchte aber eine lockere Unterhaltung ohne Tiefgang.