Mit anderem Fokus
Nach einem vierzigminütigen Herzstillstand passt Jagos Leben nicht mehr in unsere schnelle bunte Welt. Sein Gehirn ist nicht mehr so leistungsfähig wie vorher. Er ist sehr empfindlich und auch schnell mental erschöpft. Bei seinem Onkel Jacob, der auf einem Bauernhof lebt, findet er einen Ort, der ihm gut tut. Fernab von der Zivilisation funktioniert alles dort noch fast genauso wie vor hundert Jahren. So will es Onkel Jacob belassen. Und so braucht es offenbar auch Jago gerade. In Ich-Form beschreibt er sehr genau, wie er die Welt wahrnimmt. Das ist einfach wunderbar, weil er jeden Moment sehr internsiv erlebt. Dass Jagos Verstand dabei immernoch einwandfrei arbeitet und er noch die Person ist, die er immer war, zeigt sich in seinem Umgang mit Jacobs Nachbarn Bill Sligo, der wiederholt ganz offensichtlich nichts Gutes im Schilde führt. Es macht Freude zu sehen, wie sich Jagos Leben neu ordnet.
Der Autor ist inspiriert von eigenem Erleben. Das drückt sich sehr gut darin aus, wie Jago die Welt wahrnimmt. Das macht den Schreibstil besonders. Ich hatte große Freude beim Lesen.
Der Autor ist inspiriert von eigenem Erleben. Das drückt sich sehr gut darin aus, wie Jago die Welt wahrnimmt. Das macht den Schreibstil besonders. Ich hatte große Freude beim Lesen.