Verlust, Akzeptanz und Neubeginn
Wenn das Schicksal zuschlägt, kann man revoltieren oder es mit Gelassenheit hinnehmen. Der Leser ist zunächst versucht, entsetzt auf die vielen Verluste zu reagieren, die den jugendlichen Ich-Erzähler treffen: der Tod der Mutter, der Verlust der Freundin, das Damoklesschwert der Herzkrankheit, das auch tatsächlich niedersaust und ihn mit der Erfahrung von Herzstillstand, Koma, Gedächtnisverlust konfrontiert.
Dann, aufgefangen vom Onkel, der ihm Geborgenheit und Schutz bietet, droht dem Ich-Erzähler Jago erneute Gefährdung: ein undurchsichtiger Nachbar will Jacob Böses, und zunächst scheinen die beiden Männer dieser Bosheit hilflos ausgeliefert.
Was anfangs als Darstellung der ruhigen, bedürfnislosen Lebensweise von Onkel und Neffen erschien, die an ‚Offene See‘ erinnerte, wandelt sich zu einer Neubesinnung auf die eigenen Kräfte des behinderten jungen Mannes, und der Leser denkt zurück an den Roman ‚Supergute Tage‘. Als schließlich die verbrecherischen Taten des Nachbarn ans Tageslicht kommen, liegt der Vergleich mit ‚Jamaica Inn‘ nahe.
Es lässt sich fragen, ob der Autor wirklich dieser Wendung ins Dramatische bedurfte, um einen bemerkenswerten stillen Roman über den Weg zurück ins Leben zu verfassen. Eindrücklich gelingt die Schilderung der Landschaft von Cornwall, der Gutherzigkeit der Nachbarn und des kauzigen Eigenbrötlers Jacob, der Tapferkeit des Protagonisten, der es schafft, die Einschränkungen seiner Behinderung in eine lebenswerte Existenz zu integrieren. Die Kriminalgeschichte ist da im Grunde unorganisch und absolut entbehrlich.
Dann, aufgefangen vom Onkel, der ihm Geborgenheit und Schutz bietet, droht dem Ich-Erzähler Jago erneute Gefährdung: ein undurchsichtiger Nachbar will Jacob Böses, und zunächst scheinen die beiden Männer dieser Bosheit hilflos ausgeliefert.
Was anfangs als Darstellung der ruhigen, bedürfnislosen Lebensweise von Onkel und Neffen erschien, die an ‚Offene See‘ erinnerte, wandelt sich zu einer Neubesinnung auf die eigenen Kräfte des behinderten jungen Mannes, und der Leser denkt zurück an den Roman ‚Supergute Tage‘. Als schließlich die verbrecherischen Taten des Nachbarn ans Tageslicht kommen, liegt der Vergleich mit ‚Jamaica Inn‘ nahe.
Es lässt sich fragen, ob der Autor wirklich dieser Wendung ins Dramatische bedurfte, um einen bemerkenswerten stillen Roman über den Weg zurück ins Leben zu verfassen. Eindrücklich gelingt die Schilderung der Landschaft von Cornwall, der Gutherzigkeit der Nachbarn und des kauzigen Eigenbrötlers Jacob, der Tapferkeit des Protagonisten, der es schafft, die Einschränkungen seiner Behinderung in eine lebenswerte Existenz zu integrieren. Die Kriminalgeschichte ist da im Grunde unorganisch und absolut entbehrlich.