Wenn das Leben plötzlich anders weitergeht
„Weiterleben“ hat mir sehr, sehr gut gefallen. Patrick Charnleys Schreibstil ist klar, direkt und ungefiltert. Dadurch ist man Jago von Anfang an sehr nah und erlebt die Welt aus seiner Perspektive.
Jago ist ein unglaublich authentischer und ruhiger Charakter. Nach seinem Herzstillstand und der langen Zeit im Koma ist nichts mehr wie zuvor. Und doch geht er erstaunlich gefasst mit seiner lebensverändernden Situation um. Er versucht nicht, sein altes Leben um jeden Preis zurückzugewinnen, sondern findet langsam heraus, wie sein neues Leben aussehen kann.
Besonders beeindruckt hat mich, wie präzise und selbstverständlich Jago seine Einschränkungen beschreibt – die Fatigue, seine Vergesslichkeit, die Probleme mit dem Sehen und die Überforderung, wenn zu viele Dinge gleichzeitig passieren. Vieles davon hat mich erstaunlich unmittelbar erreicht und an manchen Stellen sogar das Gefühl gegeben, mich selbst wiederzuerkennen. Dadurch war ich beim Lesen durchweg fasziniert von Jagos Wahrnehmung und davon, wie genau seine Situation beschrieben wird.
Auch die Geschichte selbst hat mich immer wieder überrascht. Trotz der ruhigen Erzählweise passiert viel, und nach und nach werden neue Facetten von Jagos Vergangenheit sichtbar – seine Geschichte mit Sophie, der Tod seiner Mutter und schließlich die Auseinandersetzung mit Bill Sligo, dem Bösewicht, wie er im Buche steht. Als dieser Jagos neuen sicheren Hafen bedroht, mobilisiert Jago all seine Ressourcen. Dadurch bekommt die Geschichte noch einmal eine ganz andere Spannung.
Besonders schön fand ich den ruhigen Rhythmus des Lebens auf dem Hof und die Nähe zur Natur. Der einfache Alltag mit den Tieren und die Abgeschiedenheit Cornwalls geben Jago den Raum, den er braucht, um in seinem eigenen Tempo weiterzuleben.
Für mich ist „Weiterleben“ ein ganz besonderes Buch über einen Menschen, der sein altes Leben verloren hat und lernen muss, ein neues anzunehmen. Ruhig, bewegend, authentisch und überraschend spannend. Ich habe Jago sehr gerne begleitet und werde dieses Buch sicher noch lange im Kopf behalten.
Jago ist ein unglaublich authentischer und ruhiger Charakter. Nach seinem Herzstillstand und der langen Zeit im Koma ist nichts mehr wie zuvor. Und doch geht er erstaunlich gefasst mit seiner lebensverändernden Situation um. Er versucht nicht, sein altes Leben um jeden Preis zurückzugewinnen, sondern findet langsam heraus, wie sein neues Leben aussehen kann.
Besonders beeindruckt hat mich, wie präzise und selbstverständlich Jago seine Einschränkungen beschreibt – die Fatigue, seine Vergesslichkeit, die Probleme mit dem Sehen und die Überforderung, wenn zu viele Dinge gleichzeitig passieren. Vieles davon hat mich erstaunlich unmittelbar erreicht und an manchen Stellen sogar das Gefühl gegeben, mich selbst wiederzuerkennen. Dadurch war ich beim Lesen durchweg fasziniert von Jagos Wahrnehmung und davon, wie genau seine Situation beschrieben wird.
Auch die Geschichte selbst hat mich immer wieder überrascht. Trotz der ruhigen Erzählweise passiert viel, und nach und nach werden neue Facetten von Jagos Vergangenheit sichtbar – seine Geschichte mit Sophie, der Tod seiner Mutter und schließlich die Auseinandersetzung mit Bill Sligo, dem Bösewicht, wie er im Buche steht. Als dieser Jagos neuen sicheren Hafen bedroht, mobilisiert Jago all seine Ressourcen. Dadurch bekommt die Geschichte noch einmal eine ganz andere Spannung.
Besonders schön fand ich den ruhigen Rhythmus des Lebens auf dem Hof und die Nähe zur Natur. Der einfache Alltag mit den Tieren und die Abgeschiedenheit Cornwalls geben Jago den Raum, den er braucht, um in seinem eigenen Tempo weiterzuleben.
Für mich ist „Weiterleben“ ein ganz besonderes Buch über einen Menschen, der sein altes Leben verloren hat und lernen muss, ein neues anzunehmen. Ruhig, bewegend, authentisch und überraschend spannend. Ich habe Jago sehr gerne begleitet und werde dieses Buch sicher noch lange im Kopf behalten.