wundervoll erzählt

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bblubber Avatar

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Jago und Jakob ein tolles Team.
Jago ist zwanzig und hat nach einem Herzstillstand leichte Schäden am Gehirn und einen chronischen Erschöpfungszustand. Diese Beeinträchtigungen machen es schwierig für den jungen Mann, einen normalen Job auszuüben. Als auch noch seine Mutter stirbt zieht er zu seinem Onkel Jakob. Der ist ein wunderbarer Charakter. Sehr einfühlsam und ruhig. Er nimmt den Neffen auf und integriert ihn ohne etwas zu erwarten in den Hofalltag. Er lässt den jungen Mann wieder zu sich selber finden und nimmt seine Müdigkeit und seine leichte Verwirrtheit mit liebevoller Geduld.

Das Buch hat einen tollen Grundton. Die Geschichte wird aus Jagos Sicht erzählt, wodurch man ihm sehr nahe kommt.

Ein ruhiger und nachdenklich machender Roman, der von den starken Figuren und der ländlichen Umgebung lebt. Es gibt auch eine Art Krimihandlung, die ist aber so ruhig und fast entspannt, wie der Rest des Buches. Ich fühlte mich einfach wohl auf diesem Hof mit den zwei Männern.