Blackout, Rätsel und ein persönlicher Albtraum
Die Leseprobe von „Wellengrab“ beginnt mit einer ungewöhnlich düsteren Stimmung: Schon im Prolog spürt man, wie tief Verzweiflung und innere Konflikte den Protagonisten beschäftigen, was mich sofort in den Bann gezogen hat. Der Schreibstil ist eindringlich und lebendig – die Gefühle des Erzählers wirken sehr nah und glaubhaft. Gleichzeitig lässt der Einstieg vermuten, dass es sich hier nicht nur um einen klassischen Krimi, sondern um einen psychologisch komplexen Fall handelt, der menschliche Abgründe auslotet ebenso wie äußere Bedrohungen. Die ersten Seiten verbinden persönliche Krise und ein größeres Geheimnis auf eine Weise, die neugierig macht und Lust auf mehr weckt. Ich erwarte eine Geschichte, in der Spannung, emotionale Tiefe und überraschende Wendungen zusammenkommen, und würde das Buch unbedingt weiterlesen, um herauszufinden, wie sich Risiko, Geheimnisse und der bevorstehende Blackout weiter entfalten.