Das Meer gibt nichts zurück, was es einmal genommen hat.

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fönbo Avatar

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"Wellengrab" beginnt düster und baut sofort eine beklemmende Stimmung auf. Es deutet sich schnell an, dass es um einen besonders harten und komplizierten Fall geht.

Der Aufbau ist klar und spannend, man wird ohne Umwege mitten ins Geschehen gezogen. Es entwickelt sich zügig und lässt schon auf den ersten Seiten viele Fragen offen. Genau das sorgt dafür, dass man weiterlesen möchte.

Der Stil ist direkt und trotzdem sehr bildhaft, vor allem wenn es um die Schauplätze am Wasser geht. Man merkt, dass hier viel Wert auf Atmosphäre gelegt wird. Die Beschreibungen sind nicht überladen, aber stark genug, um sich alles gut vorstellen zu können.

Die Leseprobe verspricht einen Fall, der nicht nur spannend, sondern auch psychisch fordernd wird.