Leise Spannung mit großer Wirkung
Schon die ersten Seiten von Wellengrab ziehen einen in eine beklemmende Stimmung hinein. Stefan Ahnhem nimmt sich Zeit, Atmosphäre aufzubauen, und genau das gefällt mir sehr. Die Leseprobe beginnt ruhig, fast kontrolliert, und entwickelt dabei eine unterschwellige Spannung, die sich nicht aufdrängt, sondern langsam festsetzt.
Besonders stark fand ich den Einstieg über Lennart Olin. Seine innere Leere, die Erschöpfung und diese diffuse Hoffnung, die immer wieder aufblitzt, wirken sehr glaubwürdig. Man spürt, dass hier nicht nur ein Kriminalfall vorbereitet wird, sondern auch viel über Verlust, Angst und Kontrolle erzählt wird. Die Situation auf der Landstraße, das Warten, die Ungewissheit, das alles hat bei mir ein deutliches Unbehagen ausgelöst, im positiven Sinn.
Auch der Perspektivwechsel später, vor allem rund um Amanda und Emelie, hat mich getroffen. Die angespannte familiäre Dynamik, die leisen Drohungen, das Gefühl, dass jederzeit etwas kippen kann, sind sehr fein gezeichnet. Nichts wird erklärt oder vereinfacht, vieles bleibt unausgesprochen – genau das macht es so wirkungsvoll.
Der Stil ist konzentriert, klar und ernsthaft. Ahnhem schreibt nicht, um zu gefallen, sondern um Wirkung zu erzielen. Die Leseprobe fühlt sich dicht an, emotional fordernd und gleichzeitig sehr kontrolliert erzählt. Man merkt, dass hier ein großer, komplexer Kriminalroman vorbereitet wird.
Mein Eindruck: Eine starke, intensive Leseprobe, die weniger auf Tempo als auf Atmosphäre setzt und gerade dadurch hängen bleibt. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Figuren und die Geschichte weiterentwickeln. Für mich klar 5 Sterne.
Besonders stark fand ich den Einstieg über Lennart Olin. Seine innere Leere, die Erschöpfung und diese diffuse Hoffnung, die immer wieder aufblitzt, wirken sehr glaubwürdig. Man spürt, dass hier nicht nur ein Kriminalfall vorbereitet wird, sondern auch viel über Verlust, Angst und Kontrolle erzählt wird. Die Situation auf der Landstraße, das Warten, die Ungewissheit, das alles hat bei mir ein deutliches Unbehagen ausgelöst, im positiven Sinn.
Auch der Perspektivwechsel später, vor allem rund um Amanda und Emelie, hat mich getroffen. Die angespannte familiäre Dynamik, die leisen Drohungen, das Gefühl, dass jederzeit etwas kippen kann, sind sehr fein gezeichnet. Nichts wird erklärt oder vereinfacht, vieles bleibt unausgesprochen – genau das macht es so wirkungsvoll.
Der Stil ist konzentriert, klar und ernsthaft. Ahnhem schreibt nicht, um zu gefallen, sondern um Wirkung zu erzielen. Die Leseprobe fühlt sich dicht an, emotional fordernd und gleichzeitig sehr kontrolliert erzählt. Man merkt, dass hier ein großer, komplexer Kriminalroman vorbereitet wird.
Mein Eindruck: Eine starke, intensive Leseprobe, die weniger auf Tempo als auf Atmosphäre setzt und gerade dadurch hängen bleibt. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Figuren und die Geschichte weiterentwickeln. Für mich klar 5 Sterne.