Düstere Verschwörung mit etwas überzogenem Ende
Worum geht’s?
Dass der plötzliche Tod einer Energiemanagerin ein Schlaganfall gewesen sein soll, bezweifelt Fabian Risk doch stark, als er ihre schlimm zugerichtete Leiche in einem Waldstück findet. Ein Zusammenhang mit einem kürzlich erfolgten und weitreichenden Stromausfall erscheint ihm da schon logischer – zumal auch der Stromausfall weitreichendere Folgen hat, als sich Fabian und sein Team vorstellen können.
Meine Meinung:
Auch wenn ich die Reihe um Fabian Risk bisher noch nicht kannte, hat mich David Nathan als Sprecher des Hörbuchs definitiv davon überzeugen können, die Geschichte unbedingt hören zu wollen. Meiner Meinung nach sind Vorkenntnisse aus den übrigen Bänden der Reihe auch gar nicht notwendig, um der Handlung folgen zu können, und auch wenn es immer wieder kleine Rückbezüge gab, hatte ich beim Hören nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben oder fehlendes Vorwissen ausgleichen zu müssen.
Die Geschichte an sich fand ich wirklich spannend, da ich generell ein Fan von Verschwörungen und politischen Intrigen in Thrillern bin, vorausgesetzt, sie sind auch wirklich gut umgesetzt. Dieses Buch hätte durchaus ein paar Seiten weniger vertragen können, denn mit über 600 Seiten ist es doch ein ganz schöner Wälzer, grundsätzlich hatte ich jedoch keine Phase, in der mich die Handlung wirklich gelangweilt hätte. Über die Notwendigkeit der Darstellung von Gewalt kann man sicherlich streiten, denn locker und leicht war dieses Buch auf jeden Fall nicht. Die Spannungsmomente insgesamt fand ich jedoch recht gelungen platziert, von daher haben mich die Momente, die mir eigentlich zu viel des Guten waren insgesamt gar nicht mal so sehr gestört.
Mit den Figuren bin ich zu Beginn zugegebenermaßen ein wenig durcheinander gekommen, da die häufigen Perspektiv- und Ortswechsel meiner Orientierung in der Geschichte nicht ganz so zuträglich waren. Mit der Zeit wurde das durchaus besser, weshalb ich die damit einhergehende Dynamik innerhalb der Handlung dann auch deutlich mehr wertschätzen konnte.
Nichtsdestotrotz war der Umfang der Geschichte dann insgesamt doch recht sportlich, auch wenn man die Menge an Verkettungen und Zusammenhänge anders vermutlich gar nicht richtig hätte unterbringen können. Insbesondere die Hinführung zur großen Auflösung war für meinen Geschmack dann aber doch ein wenig zu sehr konstruiert, zumal mich die fast schon beiläufigen Erwähnungen der glücklichen Fügungen in den letzten Kapiteln angesichts der zuvor doch sehr detaillierten Schilderungen eher irritiert haben.
Fazit:
Dieses Buch kann man definitiv auch unabhängig von den übrigen Bänden der Reihe lesen oder hören und dabei grundsätzlich gut unterhalten werden. Auf das Maß an Gewalt sollte man dabei aber definitiv vorbereitet sein, denn einen reinen Politthriller findet man hier auf jeden Fall nicht.
Von mir gibt es dafür (und für meinen Lieblingssprecher) knappe vier Bücherstapel.
Dass der plötzliche Tod einer Energiemanagerin ein Schlaganfall gewesen sein soll, bezweifelt Fabian Risk doch stark, als er ihre schlimm zugerichtete Leiche in einem Waldstück findet. Ein Zusammenhang mit einem kürzlich erfolgten und weitreichenden Stromausfall erscheint ihm da schon logischer – zumal auch der Stromausfall weitreichendere Folgen hat, als sich Fabian und sein Team vorstellen können.
Meine Meinung:
Auch wenn ich die Reihe um Fabian Risk bisher noch nicht kannte, hat mich David Nathan als Sprecher des Hörbuchs definitiv davon überzeugen können, die Geschichte unbedingt hören zu wollen. Meiner Meinung nach sind Vorkenntnisse aus den übrigen Bänden der Reihe auch gar nicht notwendig, um der Handlung folgen zu können, und auch wenn es immer wieder kleine Rückbezüge gab, hatte ich beim Hören nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben oder fehlendes Vorwissen ausgleichen zu müssen.
Die Geschichte an sich fand ich wirklich spannend, da ich generell ein Fan von Verschwörungen und politischen Intrigen in Thrillern bin, vorausgesetzt, sie sind auch wirklich gut umgesetzt. Dieses Buch hätte durchaus ein paar Seiten weniger vertragen können, denn mit über 600 Seiten ist es doch ein ganz schöner Wälzer, grundsätzlich hatte ich jedoch keine Phase, in der mich die Handlung wirklich gelangweilt hätte. Über die Notwendigkeit der Darstellung von Gewalt kann man sicherlich streiten, denn locker und leicht war dieses Buch auf jeden Fall nicht. Die Spannungsmomente insgesamt fand ich jedoch recht gelungen platziert, von daher haben mich die Momente, die mir eigentlich zu viel des Guten waren insgesamt gar nicht mal so sehr gestört.
Mit den Figuren bin ich zu Beginn zugegebenermaßen ein wenig durcheinander gekommen, da die häufigen Perspektiv- und Ortswechsel meiner Orientierung in der Geschichte nicht ganz so zuträglich waren. Mit der Zeit wurde das durchaus besser, weshalb ich die damit einhergehende Dynamik innerhalb der Handlung dann auch deutlich mehr wertschätzen konnte.
Nichtsdestotrotz war der Umfang der Geschichte dann insgesamt doch recht sportlich, auch wenn man die Menge an Verkettungen und Zusammenhänge anders vermutlich gar nicht richtig hätte unterbringen können. Insbesondere die Hinführung zur großen Auflösung war für meinen Geschmack dann aber doch ein wenig zu sehr konstruiert, zumal mich die fast schon beiläufigen Erwähnungen der glücklichen Fügungen in den letzten Kapiteln angesichts der zuvor doch sehr detaillierten Schilderungen eher irritiert haben.
Fazit:
Dieses Buch kann man definitiv auch unabhängig von den übrigen Bänden der Reihe lesen oder hören und dabei grundsätzlich gut unterhalten werden. Auf das Maß an Gewalt sollte man dabei aber definitiv vorbereitet sein, denn einen reinen Politthriller findet man hier auf jeden Fall nicht.
Von mir gibt es dafür (und für meinen Lieblingssprecher) knappe vier Bücherstapel.