Ein Thriller, der sich selbst ausbremst
Mit Wellengang setzt Stefan Ahnhem seine bekannte Fabian-Risk-Reihe fort und präsentiert erneut einen düsteren, vielschichtigen Kriminalfall. Die Erwartungen sind hoch, denn Ahnhem ist bekannt für komplexe Handlungen und psychologische Tiefe. Auch in diesem Buch greift er aktuelle Themen auf und verknüpft verschiedene Ereignisse und Figuren zu einem großen Gesamtbild. Die Grundidee ist spannend und zeigt, dass der Autor ein Gespür für dramatische Geschichten hat.
Allerdings wird das Lesen durch die vielen Perspektivwechsel sehr erschwert. Die Handlung springt häufig zwischen unterschiedlichen Figuren und Situationen hin und her. Dadurch fällt es schwer, sich vollständig in die Geschichte hineinzuversetzen oder eine stabile Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Statt die Spannung zu steigern, unterbrechen diese Sprünge oft den Lesefluss und machen das Buch stellenweise unübersichtlich.
Zusätzlich wirkt der Roman in vielen Abschnitten sehr langwierig. Einige Szenen sind ausführlich beschrieben, ohne dass sie die Handlung wirklich voranbringen. Dadurch verliert die Geschichte an Tempo und Spannung. Obwohl immer wieder interessante Ansätze und spannende Momente vorhanden sind, werden sie durch die Länge und Komplexität abgeschwächt.
Positiv ist jedoch, dass der Schreibstil klar und professionell ist. Man merkt, dass Stefan Ahnhem ein erfahrener Autor ist, der seine Figuren und die düstere Atmosphäre überzeugend darstellen kann. Dennoch hätte eine straffere Handlung dem Buch gutgetan.
Fazit:
Wellengang ist ein ambitionierter Thriller mit interessanten Ansätzen, der jedoch unter seiner komplexen Struktur und den vielen Handlungssprüngen leidet. Die Geschichte wirkt dadurch teilweise langwierig und schwer zugänglich. Leser, die klare Handlungsstränge und eine kontinuierliche Spannung bevorzugen, könnten enttäuscht sein. Insgesamt bleibt ein gemischter Eindruck zurück – mit guten Ideen, aber einer Umsetzung, die nicht vollständig überzeugen kann.
Allerdings wird das Lesen durch die vielen Perspektivwechsel sehr erschwert. Die Handlung springt häufig zwischen unterschiedlichen Figuren und Situationen hin und her. Dadurch fällt es schwer, sich vollständig in die Geschichte hineinzuversetzen oder eine stabile Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Statt die Spannung zu steigern, unterbrechen diese Sprünge oft den Lesefluss und machen das Buch stellenweise unübersichtlich.
Zusätzlich wirkt der Roman in vielen Abschnitten sehr langwierig. Einige Szenen sind ausführlich beschrieben, ohne dass sie die Handlung wirklich voranbringen. Dadurch verliert die Geschichte an Tempo und Spannung. Obwohl immer wieder interessante Ansätze und spannende Momente vorhanden sind, werden sie durch die Länge und Komplexität abgeschwächt.
Positiv ist jedoch, dass der Schreibstil klar und professionell ist. Man merkt, dass Stefan Ahnhem ein erfahrener Autor ist, der seine Figuren und die düstere Atmosphäre überzeugend darstellen kann. Dennoch hätte eine straffere Handlung dem Buch gutgetan.
Fazit:
Wellengang ist ein ambitionierter Thriller mit interessanten Ansätzen, der jedoch unter seiner komplexen Struktur und den vielen Handlungssprüngen leidet. Die Geschichte wirkt dadurch teilweise langwierig und schwer zugänglich. Leser, die klare Handlungsstränge und eine kontinuierliche Spannung bevorzugen, könnten enttäuscht sein. Insgesamt bleibt ein gemischter Eindruck zurück – mit guten Ideen, aber einer Umsetzung, die nicht vollständig überzeugen kann.