Furchterregend aktuell
Im neuesten Kriminalroman von Stefan Ahnem haben es Fabian Risk und seine Kollegen mit einer Gruppierung zu tun, die die Demokratie stürzen möchte.
Die Spannung wird bereits von Anfang an aufgebaut, nur langsam erkennt man als Leser Zusammenhänge und Hintergründe.
Als deutlich wird, wie die Täter Kinder benutzen, um an ihr Ziel zu gelangen und wie sie mit diesen Kontakt halten, entsteht eine Fassungslosigkeit, die auch in der Realitätsnähe begründet liegt. Dem Autor gelingt es an dieser Stelle Fiktion so realistisch darzustellen, dass deutlich wird, wie schnell die Demokratie aus den Fugen gebracht werden kann.
Dieses politische Thema nimmt viel Raum ein, wodurch das Erkennen mancher Zusammenhänge in der Ermittlungsarbeit konstruiert wirken und auch die Beziehungen der einzelnen Figuren zueinander kaum Raum finden - was schade ist. Auch ist das große Finale zu schnell und blutrünstig abgehandelt - was beim ansonsten so gelungenen Aufbau und der klug durchdachten Geschichte bedauerlich ist.
Dennoch bleibt es insgesamt eine klare Leseempfehlung!
Die Spannung wird bereits von Anfang an aufgebaut, nur langsam erkennt man als Leser Zusammenhänge und Hintergründe.
Als deutlich wird, wie die Täter Kinder benutzen, um an ihr Ziel zu gelangen und wie sie mit diesen Kontakt halten, entsteht eine Fassungslosigkeit, die auch in der Realitätsnähe begründet liegt. Dem Autor gelingt es an dieser Stelle Fiktion so realistisch darzustellen, dass deutlich wird, wie schnell die Demokratie aus den Fugen gebracht werden kann.
Dieses politische Thema nimmt viel Raum ein, wodurch das Erkennen mancher Zusammenhänge in der Ermittlungsarbeit konstruiert wirken und auch die Beziehungen der einzelnen Figuren zueinander kaum Raum finden - was schade ist. Auch ist das große Finale zu schnell und blutrünstig abgehandelt - was beim ansonsten so gelungenen Aufbau und der klug durchdachten Geschichte bedauerlich ist.
Dennoch bleibt es insgesamt eine klare Leseempfehlung!