Mitreißend bis zur letzten Seite – aber auch herausfordernd
Der siebte Fall für Fabian Risk und sein Team.
Rückblende: Lennart Olin ist auf dem Weg sein Kind wieder nach Hause zu holen. Die Nachricht lautete: Es wird Zeit für eine Wiedervereinigung. Hoffnungsvoll macht er sich auf den Weg. Doch er wird bitter enttäuscht.
Dieser Einstieg beschreibt vage die perfide Art und Weise, wie eine noch unbekannte Gruppe sich Menschen gefügig macht, um ihre „großen“ Ziele zu erreichen, die sie in Phasen eingeteilt haben und unter dem gutbürgerlichen Deckmantel von Unternehmen vorantreiben.
Ein Stromausfall in Teilen Südschwedens sorgt für Unruhe und den Überfall auf ein Bargelddepot der Reichsbank. Dazu passiert ein Mord und ein Mädchen verschwindet. Was auf den ersten Blick einzelne Fälle sind, die in keinerlei Zusammenhang stehen, wächst sich im Laufe der Zeit zu einem komplexen Fall. Die einzelnen Stränge verweben sich langsam und erst ganz zum Schluss offenbaren sich die wahren Hintergründe und handelnden Personen.
Hinzu kommt eine neue Kollegin, Linn, die erst nicht so recht weiß, ob sie ins Team passt, sehr eigensinnig ist und sich das Vertrauen durch ihre Art zu ermitteln hart erarbeiten muss. Ihre Kollegin Irene hingegen ist bekannt für ihre Alleingänge und begibt sich mehrmals in gefährliche Situationen und landet letztendlich dadurch im Gefängnis. Am Ende wird das ganze Team in den Ermittlungen auch auf persönliche Art und Weise betroffen sein.
In diesem Krimi mit seinen 93 Kapiteln auf über 600 Seiten, wird die Geschichte in einem rasanten Tempo erzählt. Jedes Kapitel folgt einem Charakter und deren Entwicklung, Hintergrund und Beitrag zum Plot. Immer wieder dieselben Charaktere, bis daraus ein großes ganzes wird.
Die Herausforderung beim Lesen ist, dass Ahnhem über Teile einer Gesellschaft schreibt, die nicht nur in der Fiktion existiert, sondern auch in Wirklichkeit. Zu verstehen, was Fiktion und was Wirklichkeit ist, macht mir ein wenig Angst.
Dieses Buch ist eine Kauf- und Leseempfehlung. Es macht Spaß zu lesen. Man will nicht aufhören. Stefan Ahnhem ist wieder ein packender Krimi gelungen, der nahtlos an die sechs Vorgänger der Reihe angeknüpft. Spannend von Anfang bis zum Ende.
Rückblende: Lennart Olin ist auf dem Weg sein Kind wieder nach Hause zu holen. Die Nachricht lautete: Es wird Zeit für eine Wiedervereinigung. Hoffnungsvoll macht er sich auf den Weg. Doch er wird bitter enttäuscht.
Dieser Einstieg beschreibt vage die perfide Art und Weise, wie eine noch unbekannte Gruppe sich Menschen gefügig macht, um ihre „großen“ Ziele zu erreichen, die sie in Phasen eingeteilt haben und unter dem gutbürgerlichen Deckmantel von Unternehmen vorantreiben.
Ein Stromausfall in Teilen Südschwedens sorgt für Unruhe und den Überfall auf ein Bargelddepot der Reichsbank. Dazu passiert ein Mord und ein Mädchen verschwindet. Was auf den ersten Blick einzelne Fälle sind, die in keinerlei Zusammenhang stehen, wächst sich im Laufe der Zeit zu einem komplexen Fall. Die einzelnen Stränge verweben sich langsam und erst ganz zum Schluss offenbaren sich die wahren Hintergründe und handelnden Personen.
Hinzu kommt eine neue Kollegin, Linn, die erst nicht so recht weiß, ob sie ins Team passt, sehr eigensinnig ist und sich das Vertrauen durch ihre Art zu ermitteln hart erarbeiten muss. Ihre Kollegin Irene hingegen ist bekannt für ihre Alleingänge und begibt sich mehrmals in gefährliche Situationen und landet letztendlich dadurch im Gefängnis. Am Ende wird das ganze Team in den Ermittlungen auch auf persönliche Art und Weise betroffen sein.
In diesem Krimi mit seinen 93 Kapiteln auf über 600 Seiten, wird die Geschichte in einem rasanten Tempo erzählt. Jedes Kapitel folgt einem Charakter und deren Entwicklung, Hintergrund und Beitrag zum Plot. Immer wieder dieselben Charaktere, bis daraus ein großes ganzes wird.
Die Herausforderung beim Lesen ist, dass Ahnhem über Teile einer Gesellschaft schreibt, die nicht nur in der Fiktion existiert, sondern auch in Wirklichkeit. Zu verstehen, was Fiktion und was Wirklichkeit ist, macht mir ein wenig Angst.
Dieses Buch ist eine Kauf- und Leseempfehlung. Es macht Spaß zu lesen. Man will nicht aufhören. Stefan Ahnhem ist wieder ein packender Krimi gelungen, der nahtlos an die sechs Vorgänger der Reihe angeknüpft. Spannend von Anfang bis zum Ende.