Spannender Krimi mit Action und Aktualitätsbezug
Statt eines entspannten Wochenendes mit seiner Tochter, werden Fabian Risk (samt seines Teams) gleich mehrere Fälle auf einmal aufgedonnert: Ein großflächiger Stromausfall passiert zeitgleich mit einem Banküberfall, einer Kindesentführung und dem Verschwinden einer Frau. Durch clevere Detektivarbeit ergeben sich nach und nach die Zusammenhänge und Hintergründe, aber als sie sich des gesamten Ausmaßes der Situation bewusst werden, ist es fast schon zu spät…
Gleich vorab: „Wellengrab“ war mein erstes Buch von Stefan Ahnhem und aus der Fabian-Risk-Reihe. Dennoch war die Handlung für mich gut verständlich. Für den Fall relevante Infos zu vergangenen Ermittlungen und bestimmten Figuren wurden so weit erklärt, dass ich leicht mitkam. Ich nehme an, dass diese in den vorherigen Bänden vorkamen, und treuen Fans daher geläufig sind.
Obwohl das Buch mit über 600 Seiten für einen Krimi umfangreich ist, wurde es nie langweilig. Die kurzen Kapitel aus verschiedenen Perspektiven sorgen für Abwechslung. Allerdings kam für mich die Sichtweise der „Verantwortlichen“ etwas zu früh. Als Leserin finde ich es spannender, noch nicht weit vor den Figuren alles zu wissen, sondern rätsele selbst gerne länger mit.
Da ich nicht spoilern will, sei zur Thematik nur gesagt, dass sie in unserer Gegenwart sehr aktuell ist. Ich schwanke hin und her, ob mir der Fall etwas zu abgedreht oder doch vielleicht realistisch ist – man weiß ja nie… Unterhaltsam war er auf jeden Fall. Am Ende wurde das Buch zum Thriller mit Action und Gewalt und es tat einen Schlag auf den nächsten.
Das war zwar fesselnd, ging dann aber fast schon zu schnell. Nachdem vorher auf über 500 Seiten alle Handlungsstränge ausgebreitet worden waren, hätte ich mir im Anschluss an das Finale noch etwas mehr Aufarbeitung gewünscht, besonders zu den Kindern.
Insgesamt ist „Wellengrab“ ein Krimi, mit dem man (fast) nichts falsch machen kann. Wer verworrene Fälle, bei denen sehr viel auf dem Spiel steht, und Thriller-Elemente mag, ist hier richtig. Kenner:innen der Reihe können dem Buch vermutlich noch mehr abgewinnen, aber auch für Neulinge ist es eine gute Lektüre.
Gleich vorab: „Wellengrab“ war mein erstes Buch von Stefan Ahnhem und aus der Fabian-Risk-Reihe. Dennoch war die Handlung für mich gut verständlich. Für den Fall relevante Infos zu vergangenen Ermittlungen und bestimmten Figuren wurden so weit erklärt, dass ich leicht mitkam. Ich nehme an, dass diese in den vorherigen Bänden vorkamen, und treuen Fans daher geläufig sind.
Obwohl das Buch mit über 600 Seiten für einen Krimi umfangreich ist, wurde es nie langweilig. Die kurzen Kapitel aus verschiedenen Perspektiven sorgen für Abwechslung. Allerdings kam für mich die Sichtweise der „Verantwortlichen“ etwas zu früh. Als Leserin finde ich es spannender, noch nicht weit vor den Figuren alles zu wissen, sondern rätsele selbst gerne länger mit.
Da ich nicht spoilern will, sei zur Thematik nur gesagt, dass sie in unserer Gegenwart sehr aktuell ist. Ich schwanke hin und her, ob mir der Fall etwas zu abgedreht oder doch vielleicht realistisch ist – man weiß ja nie… Unterhaltsam war er auf jeden Fall. Am Ende wurde das Buch zum Thriller mit Action und Gewalt und es tat einen Schlag auf den nächsten.
Das war zwar fesselnd, ging dann aber fast schon zu schnell. Nachdem vorher auf über 500 Seiten alle Handlungsstränge ausgebreitet worden waren, hätte ich mir im Anschluss an das Finale noch etwas mehr Aufarbeitung gewünscht, besonders zu den Kindern.
Insgesamt ist „Wellengrab“ ein Krimi, mit dem man (fast) nichts falsch machen kann. Wer verworrene Fälle, bei denen sehr viel auf dem Spiel steht, und Thriller-Elemente mag, ist hier richtig. Kenner:innen der Reihe können dem Buch vermutlich noch mehr abgewinnen, aber auch für Neulinge ist es eine gute Lektüre.