verwirrend

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dagmarwi Avatar

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Der neueste Schwedenkrimi von Stefan Anhem beginnt erst mal sehr spannend. Das Cover ist sehr gut gelungen und das Buch mit über 600 Seiten ein richtiger Wälzer. Da dies mein erstes Buch des Autors ist, war ich ziermlich neugierig, was den Schreibstil angeht. Wie geschrieben, der Anfang sehr spannend, aber dann wird es für mich teilweise auch schon etwas langatmig. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Kommissar Fabian Risk, der wohl auch in den Vorgängerbüchern ein Rolle spielte. Nun hat er eine neue Kollegin, die allerdings äußerst übereifrig zu sein scheint und einfach nur das tut, was sie will - nicht immer zum Wohlgefallen der anderen. Man muss dieses Buch äußerst aufmerksam lesen, um den Durchblick zu behalten. Es beginnt mit einem Stromausfall, bei dem es zu einem Bankraub kommt. Während des unerklärlichen Stromausfalls verschwindet ein Mädchen. Die Familie ist seltsam, der Vater wohl dominierend, die Mutter traut sich nicht zu fragen, ob er etwas mit dem Verschwinden der Tochter zu tun hat, obwohl es den Anschein hat. Eine andere Frau stirbt oder wird ermordet!? Ich habe bei diesem Buch ständig das Gefühl zu hinterfragen, um was es eigentlich geht. Es liest sich ganz gut, aber der Funke ist bei mir nicht übergesprungen, und ich kann mich nicht so richtig auf die Geschichte konzentrieren.