Vielschichtig und atmosphärisch

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lesewurm84 Avatar

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Der Kriminalroman startet mit einer Reihe von scheinbar unzusammenhängenden Fällen wie einem Bankraub, einem Todesfall und einer Kindsentführung, die alle eines gemeinsam haben - einen riesigen Stromausfall. Ermittler Fabian Risk macht sich mit seinem Team daran, die Hintergründe aufzudecken und die Zusammenhänge zu erkennen, wobei er immer tiefer in ein riesiges kriminelles Netzwerk eintaucht, das vor nichts halt macht.
Obwohl der Kriminalroman bereits der siebte Teil einer Reihe ist, ist es problemlos möglich, der Handlung zu folgen und den Figuren nahezukommen. Der Schreibstil von Stefan Ahnhem ist sehr flüssig und angenehm zu lesen und baut - wie bereits das Cover - Atmosphäre und Spannung auf. Die Kapitel, die verschiedene Handlungsstränge abwechselnd darlegen, sind überlegt angeordnet, machen für den Leser viele Figuren plastisch vorstellbar und geben in die dunklen Machenschaften einer kriminellen Organisation vertieften Einblick. Lediglich das Ende des Buches kommt dann etwas schnell daher und lässt die ein oder andere Frage offen, was aber dem sonst durchwegs gewährleistet Lesegenuss keinen großen Abbruch tut.