Sanfter Einstieg
Der Einstieg ist sehr unaufgeregt. Besonders gelungen finde ich den Wechsel zwischen 1962 und der Kindheit im Jahr 1938. Dadurch bekommt Felix’ emotionale Reaktion auf Eva Seegers Abschied früh eine Vorgeschichte und Tiefe. Die historischen Hintergründe werden dabei recht unaufdringlich in die Handlung eingebaut, etwa über Grenzkontrollen, Schule oder den Gegensatz zwischen Reichsfunk und Radio Luxembourg. Sprachlich ist der Roman eher ruhig und klassisch erzählt.