Radio als Widerstand
Das Cover des Buches hat mich nicht angesprochen und hat meines Erachtens auch nicht viel mit der Geschichte zu tun. Als Vielleserin weiß ich aber, dass oft hinter den Buchcovern, die einen nicht ansprechen, unerwartete Geschichten zu entdecken sind. Und so war es auch hier.
Die Geschichte handelt vom elfjährigen Felix, der während der Kriegsjahre alleine mit seinem Vater lebt, da er seine Mutter früh verloren hat. Einen besonderen Halt findet er im Radio. Vor allem die Stimme der Moderatorin Eva Seeger von Radio Luxemburg fasziniert ihn. Für Felix wird sie zu einer vertrauten Begleiterin, obwohl er sie aufgrund der politischen Umstände und ihrer Flucht nach New York und später London immer wieder lange nicht hören kann.
Besonders gut gefallen hat mir, welche Bedeutung das Radio in der Geschichte bekommt. Heute ist es für viele selbstverständlich, nebenbei Radio zu hören, doch damals war es eine wichtige Verbindung zur Außenwelt. Der Autor zeigt sehr schön, wie eine Stimme Nähe und Vertrautheit schaffen kann.
Gleichzeitig verbindet Wolfgang Böhm die Geschichte von Felix und Eva mit den historischen Ereignissen der damaligen Zeit. Die nationalsozialistische Propaganda, die Verfolgung jüdischer Menschen und der Umgang mit Homosexualität werden dabei ebenso thematisiert.
Die Figuren wirken sehr lebendig und unterschiedlich. Besonders Felix, Eva und sein Vater bleiben durch ihre ausgeprägten Charakterzüge im Gedächtnis.
Insgesamt hat mich das Buch positiv überrascht. Es verbindet eine persönliche Geschichte mit einem interessanten Stück Zeitgeschichte und zeigt dabei eindrucksvoll, welche Bedeutung eine Stimme und das Radio für einen Menschen haben können.
Die Geschichte handelt vom elfjährigen Felix, der während der Kriegsjahre alleine mit seinem Vater lebt, da er seine Mutter früh verloren hat. Einen besonderen Halt findet er im Radio. Vor allem die Stimme der Moderatorin Eva Seeger von Radio Luxemburg fasziniert ihn. Für Felix wird sie zu einer vertrauten Begleiterin, obwohl er sie aufgrund der politischen Umstände und ihrer Flucht nach New York und später London immer wieder lange nicht hören kann.
Besonders gut gefallen hat mir, welche Bedeutung das Radio in der Geschichte bekommt. Heute ist es für viele selbstverständlich, nebenbei Radio zu hören, doch damals war es eine wichtige Verbindung zur Außenwelt. Der Autor zeigt sehr schön, wie eine Stimme Nähe und Vertrautheit schaffen kann.
Gleichzeitig verbindet Wolfgang Böhm die Geschichte von Felix und Eva mit den historischen Ereignissen der damaligen Zeit. Die nationalsozialistische Propaganda, die Verfolgung jüdischer Menschen und der Umgang mit Homosexualität werden dabei ebenso thematisiert.
Die Figuren wirken sehr lebendig und unterschiedlich. Besonders Felix, Eva und sein Vater bleiben durch ihre ausgeprägten Charakterzüge im Gedächtnis.
Insgesamt hat mich das Buch positiv überrascht. Es verbindet eine persönliche Geschichte mit einem interessanten Stück Zeitgeschichte und zeigt dabei eindrucksvoll, welche Bedeutung eine Stimme und das Radio für einen Menschen haben können.