Hat mich nicht abgeholt
Ich war um ehrlich zu sein schon im Vorhinein skeptisch, wollte der Leseprobe aber eine faire Chance geben. Das Ding ist: Ich würde mich nicht einmal unbedingt als durch und durch atheistisch bezeichnen, nur spielt der Glaube und Religion in meinem Leben eine sehr, sehr untergeordnete Rolle und ich überlege mehrmals jährlich ob ich nicht doch aus der Kirche austreten sollte (die für mich persönlich herzlich wenig mit Glaube zu tun hat). Dennoch kann ein solches Buch natürlich grundsätzlich ein willkommener Anlass sein, genau diese Bedeutung nochmal kritisch zu reflektieren. Hat es aber nicht, ich denke ich hätte mir einen anderen Einstieg gewünscht, einen der uns nicht als ersten Gang zum Pater führt. Ich denke, dass Buch ist bestimmt gut für Menschen, für die Religion schon heute eine große Rolle im Leben spielt - und wenn das die Zielgruppe der Autorin ist, ist das ja auch voll in Ordnung. :)