Erwartungen erst am Ende erfüllt
Die letzten drei Kapitel und damit etwa ein Viertel des Buches haben meine zuerst enttäuschten Erwartungen noch erfüllt. Bis weit in die Hälfte des Buches wurde schlicht der Zustand der Welt beschrieben und nur eine vage Verbindung zum Glauben und der Religion hergestellt.
Nicht geholfen hat zudem, dass ich aufgrund der Leseprobe und der Titel und Struktur der Kapitel eine völlig andere Vorstellung vom Inhalt des Buchs hatte. Ich dachte, jedes Kapitel behandle in sich abgeschlossen ein Thema und zeige auf, wie der Glaube helfen kann. Das ist nicht der Fall, vielmehr hat Frau Bossong das Buch eher wie eine Geschichte aufgebaut, bei der erst in den letzten Kapitel die Auflösung - und damit das Plädoyer für den Glauben - folgt. Da das Buch allerdings nur ca. 110 inhaltliche Seiten hat, ist das Durchhalten überschaubar.
In den letzten drei Kapiteln fanden sich dafür erhellende Denkanstösse und überaus reflektierte Gedanken. Diese Kapitel sind Frau Bossong so gut gelungen, dass ich viele Abschnitte mehrmals las, weil in wenig Text viel Gehalt steckte.
Schliesslich halte ich Frau Bossong zugute, dass sie in der ersten Hälfte des Buchs nichts Beschönigt und alles Unangenehme direkt anspricht, insbesondere auch die zahlreichen schrecklichen Taten durch kirchliche Würdenträger und andere sogenannte Gläubige.
Trotz der Schwächen gibt es eine Leseempfehlung für alle, die auf wenigen Seiten Stoff zum Nachdenken und neue Denkanstösse in diesen chaotischen Zeiten suchen.
Nicht geholfen hat zudem, dass ich aufgrund der Leseprobe und der Titel und Struktur der Kapitel eine völlig andere Vorstellung vom Inhalt des Buchs hatte. Ich dachte, jedes Kapitel behandle in sich abgeschlossen ein Thema und zeige auf, wie der Glaube helfen kann. Das ist nicht der Fall, vielmehr hat Frau Bossong das Buch eher wie eine Geschichte aufgebaut, bei der erst in den letzten Kapitel die Auflösung - und damit das Plädoyer für den Glauben - folgt. Da das Buch allerdings nur ca. 110 inhaltliche Seiten hat, ist das Durchhalten überschaubar.
In den letzten drei Kapiteln fanden sich dafür erhellende Denkanstösse und überaus reflektierte Gedanken. Diese Kapitel sind Frau Bossong so gut gelungen, dass ich viele Abschnitte mehrmals las, weil in wenig Text viel Gehalt steckte.
Schliesslich halte ich Frau Bossong zugute, dass sie in der ersten Hälfte des Buchs nichts Beschönigt und alles Unangenehme direkt anspricht, insbesondere auch die zahlreichen schrecklichen Taten durch kirchliche Würdenträger und andere sogenannte Gläubige.
Trotz der Schwächen gibt es eine Leseempfehlung für alle, die auf wenigen Seiten Stoff zum Nachdenken und neue Denkanstösse in diesen chaotischen Zeiten suchen.