Spannender Krimi mit schwachem Ende
Die Grundidee von "Wem du traust" hat mir unglaublich gut gefallen: Zwei Freundinnen ziehen gemeinsam das Kind der einen groß. Mittlerweile ist Sofia ein Teenager und das Leben ihrer Mutter und das ihrer besten Freundin hat sich geändert. Beide haben Partner und führen mehr ihr eigenes Leben. Doch dann verschwindet Sofia spurlos. Parallel dazu werden Erinnerungen an einen über zehn Jahre zurückliegenden Mordfall wach. Hat der Täter erneut zugeschlagen oder steckt jemand ganz anderes dahinter?
Die Umsetzung ist lange Zeit sehr spannend. Nach und nach kommen dunkle Geheimnisse ans Licht, sodass man als Leser ständig zweifelt und niemandem mehr wirklich trauen kann. Genau daraus entsteht eine intensive, unterschwellige Spannung. Ich konnte das Buch trotz kleiner Längen im Mittelteil kaum aus der Hand legen.
Besonders gelungen fand ich die Charakterzeichnung. Die Figuren sind hervorragend ausgearbeitet, mit nachvollziehbaren Gedanken, realistischen Handlungen und viel Tiefe. Die enge Verbindung zwischen ihnen wird eindrucksvoll geschildert. Die Autorin setzt insgesamt stark auf die psychologische Ebene. Im Laufe der Handlung bekommt die Fassade jedes Protagonisten Risse und offenbart dessen wahres Wesen.
Bis kurz vor dem Ende war ich bei vier Sternen. Doch leider konnte mich die Auflösung dann nicht überzeugen. Die Lösung wirkte auf mich sehr weit hergeholt und wenig realistisch. Auch wenn die Autorin mich überraschen konnte, hätte ich mir ein stimmigeres und glaubwürdigeres Ende gewünscht.
Fazit: "Wem du traust" ist ein psychologisch dichter und spannender Krimi mit starken Figuren und einer fesselnden Atmosphäre. Das unrealistische Ende trübt den insgesamt sehr guten Eindruck jedoch deutlich. Daher gibt es von mir 3 Sterne. Da mich die Geschichte abgesehen von dem Ende überzeugen konnte, werde ich mit Sicherheit noch zu anderen Werken der Autorin greifen.
Die Umsetzung ist lange Zeit sehr spannend. Nach und nach kommen dunkle Geheimnisse ans Licht, sodass man als Leser ständig zweifelt und niemandem mehr wirklich trauen kann. Genau daraus entsteht eine intensive, unterschwellige Spannung. Ich konnte das Buch trotz kleiner Längen im Mittelteil kaum aus der Hand legen.
Besonders gelungen fand ich die Charakterzeichnung. Die Figuren sind hervorragend ausgearbeitet, mit nachvollziehbaren Gedanken, realistischen Handlungen und viel Tiefe. Die enge Verbindung zwischen ihnen wird eindrucksvoll geschildert. Die Autorin setzt insgesamt stark auf die psychologische Ebene. Im Laufe der Handlung bekommt die Fassade jedes Protagonisten Risse und offenbart dessen wahres Wesen.
Bis kurz vor dem Ende war ich bei vier Sternen. Doch leider konnte mich die Auflösung dann nicht überzeugen. Die Lösung wirkte auf mich sehr weit hergeholt und wenig realistisch. Auch wenn die Autorin mich überraschen konnte, hätte ich mir ein stimmigeres und glaubwürdigeres Ende gewünscht.
Fazit: "Wem du traust" ist ein psychologisch dichter und spannender Krimi mit starken Figuren und einer fesselnden Atmosphäre. Das unrealistische Ende trübt den insgesamt sehr guten Eindruck jedoch deutlich. Daher gibt es von mir 3 Sterne. Da mich die Geschichte abgesehen von dem Ende überzeugen konnte, werde ich mit Sicherheit noch zu anderen Werken der Autorin greifen.