Berührend
Bos Erzählungen wirken äußerst berührend und zugleich erschreckend realistisch. Besonders seine Angst, Sixten zu verlieren, macht die tiefe Einsamkeit spürbar, die ihn seit dem Einzug seiner Frau ins Pflegeheim begleitet. Die emotionale Bindung zu seinem Hund und der drohende Verlust sind so eindringlich beschrieben, dass man Bos Verzweiflung unmittelbar nachempfindet.
Sehr gelungen fand ich auch die kurzen Einschübe des Pflegedienstes. Sie helfen, die Situationen klarer zu verstehen, geben zusätzliche Perspektiven auf Bos Alltag und machen die Figuren noch greifbarer. Insgesamt entsteht so ein sensibles, warmherziges Bild eines Mannes, der versucht, Sinn und Halt in einer Welt zu finden, die ihm Stück für Stück entgleitet.
Sehr gelungen fand ich auch die kurzen Einschübe des Pflegedienstes. Sie helfen, die Situationen klarer zu verstehen, geben zusätzliche Perspektiven auf Bos Alltag und machen die Figuren noch greifbarer. Insgesamt entsteht so ein sensibles, warmherziges Bild eines Mannes, der versucht, Sinn und Halt in einer Welt zu finden, die ihm Stück für Stück entgleitet.