Berührend und lebensnah

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silawicker Avatar

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„Wenn die Kraniche nach Süden ziehen“ berührt durch die Figur Bo, 89 Jahre alt, der mit seinem Hund allein lebt, während seine Frau im Heim ist. Trotz vieler Gebrechen – die Augen werden schlechter, die Blase macht Probleme – spürt man hinter allem seinen wachen Geist und feinen Schalk. Die Einsamkeit, die Besuche des Pflegedienstes und die Telefonate mit seinem Freund zeichnen ein realistisches Bild des Alters. Eigentlich möchte man solche Themen meiden, doch schon nach der ersten Seite habe ich Bo ins Herz geschlossen. Ich glaube, er ist noch für einige Überraschungen gut, und genau deshalb möchte ich unbedingt weiterlesen.