absolutes Lesehighlight
Hinter dem Titel "Wenn die Kraniche nach Süden ziehen" verbirgt sich das Romandebüt der schwedischen Schriftstellerin Lisa Ridzén. Die gebundene Buchausgabe ist mit insgesamt 384 Seiten im btb-Verlag erhältlich. Das Coverbild mit Schattensilhouette von Hund und Mann ist passend zum Inhalt gewählt und macht in seiner kunstvollen Art neugierig auf das Buch.
Und darum geht es genau: Bo ist 89 Jahre alt und wohnt alleine mit seinem Hund Sixten. Seine Frau lebt in einem Pflegeheim für Demenzkranke und Bo wird mehrmals täglich von einem Pflegedienst besucht. Sein Sohn Hans lässt sich eher selten blicken und wenn traut er seinem alten Vater wenig zu. So ist er auch der Meinung, dass Bo sich nicht mehr ausreichend um Sixten kümmern kann. Dabei braucht Bo seinen geliebten Hund dringend wie noch nie. Doch niemand scheint dies so richtig zu verstehen...
Autorin Lisa Ridzén erzählt die Geschichte aus der Sicht von Protagonist Bo, wobei sich Alltagsereignisse mit Erinnerungen aus seiner Vergangenheit abwechseln. Unterbrochen werden die Textabschnitte durch Notizen des Pflegediensts, welche dieser nach seinen jeweiligen Besuchen für die nächste Pflegeschicht hinterlässt. Viele Themen, welche gerade im Alter immer präsenter werden, kommen im Handlungsverlauf zur Sprache: Selbstbestimmung, Älterwerden, Ängste vor der Zukunft, dem Alter und auch dem Tod, Kontrollverlust, Erfüllung und Liebe. Diese nicht leichten Thematiken werden auf einfühlsame Art und Weise zur Sprache gebracht. Aufgrund der Ich-Perspektive ist es für den Leser ein Leichtes sich in die Figur von Bo hineinzuversetzen.
Mein Fazit: Für mich ist "Wenn die Kraniche nach Süden ziehen" das erste Buch in diesem Jahr gewesen. Und schon jetzt kann ich es zu einem meiner Lesehighlights für 2026 küren! Die Geschichte ist tiefberührend ohne zu emotional oder aufgesetzt, gar künstlich zu wirken. Die Erinnerungen Bos an seine Vergangenheit, seine gemachten Entscheidungen (im Leben allgemein, in seiner Ehe, im Vatersein) lassen einen als Leser selbst die Sicht auf das eigene Leben, die eigenen Präferenzen verändern/ überdenken. Das Altern eines Menschen wird authentisch geschildert. Mich selbst hat die Geschichte sehr bewegt; ich wurde von den 384 Seiten sowohl zum Lachen als auch zum Weinen gebracht. "Wenn die Kraniche nach Süden ziehen" ist für mich eine Lektüre, welche ich gerne mit fünf Sternen weiterempfehlen möchte!
Und darum geht es genau: Bo ist 89 Jahre alt und wohnt alleine mit seinem Hund Sixten. Seine Frau lebt in einem Pflegeheim für Demenzkranke und Bo wird mehrmals täglich von einem Pflegedienst besucht. Sein Sohn Hans lässt sich eher selten blicken und wenn traut er seinem alten Vater wenig zu. So ist er auch der Meinung, dass Bo sich nicht mehr ausreichend um Sixten kümmern kann. Dabei braucht Bo seinen geliebten Hund dringend wie noch nie. Doch niemand scheint dies so richtig zu verstehen...
Autorin Lisa Ridzén erzählt die Geschichte aus der Sicht von Protagonist Bo, wobei sich Alltagsereignisse mit Erinnerungen aus seiner Vergangenheit abwechseln. Unterbrochen werden die Textabschnitte durch Notizen des Pflegediensts, welche dieser nach seinen jeweiligen Besuchen für die nächste Pflegeschicht hinterlässt. Viele Themen, welche gerade im Alter immer präsenter werden, kommen im Handlungsverlauf zur Sprache: Selbstbestimmung, Älterwerden, Ängste vor der Zukunft, dem Alter und auch dem Tod, Kontrollverlust, Erfüllung und Liebe. Diese nicht leichten Thematiken werden auf einfühlsame Art und Weise zur Sprache gebracht. Aufgrund der Ich-Perspektive ist es für den Leser ein Leichtes sich in die Figur von Bo hineinzuversetzen.
Mein Fazit: Für mich ist "Wenn die Kraniche nach Süden ziehen" das erste Buch in diesem Jahr gewesen. Und schon jetzt kann ich es zu einem meiner Lesehighlights für 2026 küren! Die Geschichte ist tiefberührend ohne zu emotional oder aufgesetzt, gar künstlich zu wirken. Die Erinnerungen Bos an seine Vergangenheit, seine gemachten Entscheidungen (im Leben allgemein, in seiner Ehe, im Vatersein) lassen einen als Leser selbst die Sicht auf das eigene Leben, die eigenen Präferenzen verändern/ überdenken. Das Altern eines Menschen wird authentisch geschildert. Mich selbst hat die Geschichte sehr bewegt; ich wurde von den 384 Seiten sowohl zum Lachen als auch zum Weinen gebracht. "Wenn die Kraniche nach Süden ziehen" ist für mich eine Lektüre, welche ich gerne mit fünf Sternen weiterempfehlen möchte!