Altern ist schwer
Das Thema dieses Romans ist ein hartes, schweres, das schnell in Richtung Melancholie abdriften kann. Und doch schafft es Lisa Ridzén dem ganzen etwas Leichtigkeit und stille Freude zu verleihen.
Bo lebt mit seinem Hund Sixten allein im Haus, seit seine Frau an Demenz erkrankt ist und ins Heim ziehen musste. Regelmäßige Besuche erhält er nur von seinem Sohn Hans und dem Pflegepersonal, das sich um ihn kümmert. Während er denkt, den Alltag anz gut zu meistern, erzählt das Pflegetagebuch eine etwas andere Geschichte. Als Hans darüber nachdenkt, ihm den Hund wegzunehmen, kippt die Lage.
Dass Alt werden keine Kleinigkeit ist und selten mit Leichtigkeit verkraftet wird, war mir schon bewusst. Aber so hautnah zu erleben, wie der Alltag immer beschwerlicher wird und sich auch die Gedankenwelt mehr auf die Vergangenheit konzentriert als in der Gegenwart verankert zu bleiben, ist stellenweise wirklich hart.
Dabei scheint Bo kein sonderlich emotionaler Mensch zu sein. Zuneigung zu zeigen, gerade seinem Sohn gegenüber, fällt ihm schwer. Nur in seinen Erinnerungen bekommt man die starke Liebe mit, die er für seine Familie empfindet.
Ganz leise hat sich dieses Buch in mein Herz geschlichen und es gerade mit dem Ende schmerzhaft fest gepackt.
Bo lebt mit seinem Hund Sixten allein im Haus, seit seine Frau an Demenz erkrankt ist und ins Heim ziehen musste. Regelmäßige Besuche erhält er nur von seinem Sohn Hans und dem Pflegepersonal, das sich um ihn kümmert. Während er denkt, den Alltag anz gut zu meistern, erzählt das Pflegetagebuch eine etwas andere Geschichte. Als Hans darüber nachdenkt, ihm den Hund wegzunehmen, kippt die Lage.
Dass Alt werden keine Kleinigkeit ist und selten mit Leichtigkeit verkraftet wird, war mir schon bewusst. Aber so hautnah zu erleben, wie der Alltag immer beschwerlicher wird und sich auch die Gedankenwelt mehr auf die Vergangenheit konzentriert als in der Gegenwart verankert zu bleiben, ist stellenweise wirklich hart.
Dabei scheint Bo kein sonderlich emotionaler Mensch zu sein. Zuneigung zu zeigen, gerade seinem Sohn gegenüber, fällt ihm schwer. Nur in seinen Erinnerungen bekommt man die starke Liebe mit, die er für seine Familie empfindet.
Ganz leise hat sich dieses Buch in mein Herz geschlichen und es gerade mit dem Ende schmerzhaft fest gepackt.