Berührend und lebensverändernd!
Bos Geschichte hat mich ganz tief ins Herz getroffen.
Auf dem Cover heißt es: »Eines dieser Bücher, die dich zum Lachen und Weinen bringen...«. Das kann ich so allerdings nicht bestätigen. Ich habe durchaus geweint - seitenweise zu Beginn und am Ende und immer wieder auch dazwischen - zum Lachen fand ich das Buch aber nie.
Der Qualität tut das keinen Abbruch! Im Gegenteil: Am liebsten würde ich mehr als 5 Sterne geben. Selten, wenn überhaupt je zuvor, ist mir ein Buch so sehr unter die Haut gegangen. Und dabei passiert tatsächlich gar nicht so viel.
Bos Geschichte ist eigentlich nicht besonders, für seine Generation wohl eher ziemlich durchschnittlich. Aber gerade dadurch, gerade durch die Erkenntnis »Das könnte ich sein. Das werde vielleicht eines Tages ich sein.« berührt einen das Gelesene schockierend intensiv.
Das Alter mit vielen seiner unschönen Nebenerscheinungen macht der Hauptfigur sehr zu schaffen. Seine Hilflosigkeit, seine schwindende Kraft, seine ständige Müdigkeit - mit den Pflegekräften und auch dem eigenen Sohn kann er in Gesprächen einfach nicht mehr mithalten, er kann sich nicht mehr durchsetzen, seinen Standpunkt nicht mehr erklären. Dieses Gefühl hat Lisa Ridzén absolut greifbar auf Papier gebannt.
Ich empfehle den Roman deshalb wirklich jedem. Lass dich von dieser Literatur gewordenen Empathie zu einem freundlicheren, bewussteren, versöhnlicheren Miteinander motivieren und stärke deine Dankbarkeit für Dinge, die dir selbstverständlich erscheinen.
Auf dem Cover heißt es: »Eines dieser Bücher, die dich zum Lachen und Weinen bringen...«. Das kann ich so allerdings nicht bestätigen. Ich habe durchaus geweint - seitenweise zu Beginn und am Ende und immer wieder auch dazwischen - zum Lachen fand ich das Buch aber nie.
Der Qualität tut das keinen Abbruch! Im Gegenteil: Am liebsten würde ich mehr als 5 Sterne geben. Selten, wenn überhaupt je zuvor, ist mir ein Buch so sehr unter die Haut gegangen. Und dabei passiert tatsächlich gar nicht so viel.
Bos Geschichte ist eigentlich nicht besonders, für seine Generation wohl eher ziemlich durchschnittlich. Aber gerade dadurch, gerade durch die Erkenntnis »Das könnte ich sein. Das werde vielleicht eines Tages ich sein.« berührt einen das Gelesene schockierend intensiv.
Das Alter mit vielen seiner unschönen Nebenerscheinungen macht der Hauptfigur sehr zu schaffen. Seine Hilflosigkeit, seine schwindende Kraft, seine ständige Müdigkeit - mit den Pflegekräften und auch dem eigenen Sohn kann er in Gesprächen einfach nicht mehr mithalten, er kann sich nicht mehr durchsetzen, seinen Standpunkt nicht mehr erklären. Dieses Gefühl hat Lisa Ridzén absolut greifbar auf Papier gebannt.
Ich empfehle den Roman deshalb wirklich jedem. Lass dich von dieser Literatur gewordenen Empathie zu einem freundlicheren, bewussteren, versöhnlicheren Miteinander motivieren und stärke deine Dankbarkeit für Dinge, die dir selbstverständlich erscheinen.