Bo und Sixten

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teilzeitbäuerin Avatar

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Bo lebt mit seinem Hund Sixten in einem abgeschiedenen Häuschen. Seine Kräfte werden weniger. Sein Sohn Hans drängt ihn dazu, Sixten wegzugeben. In Bos Kopf ziehen immer wieder Szenen aus der Vergangenheit vorbei, die in zwischen dem Hier und Damals schwanken lassen.

Eine berührende Geschichte über das Altwerden, den damit verbundenen Hürden, dem Schamgefühl als auch über Bindungen und Lebensbeziehungen. Und dass es nicht leicht ist, über den eigenen Schatten zu springen. Sehr gefühlvoll geschrieben.

Der Sprachstil ist sehr eingehend. Man erfährt abwechselnd die Gedanken von Bo, die immer wieder in der Geschichte zurückwandern, und Eintragungen der Pflegerinnen über den Ist-Zustand von Bo und seinen Tagesabläufen. Im Laufe der Geschichte entsteht so ein soziales Bild von Bo und seinen Liebsten aber auch von seiner Entwicklung, seinen Ängsten und seinem Erwachsenwerden.